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Jörn Andersen bei der DJK Nußdorf zu Gast

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Engagierter Nachwuchskicker: Diego Vera-Schaffler zeigte große Beweglichkeit am Ball.

»Die Unterstützung und Betreuung durch die Mitglieder des Vereins hat uns total begeistert«, betonte Rafael Doran von der Internationalen Fußballschule um Ex-Profi Jörn Andersen. Bei der DJK Nußdorf fühlten sich die Trainer und Betreuer bestens aufgehoben. 17 Kinder des Vereins nahmen am Camp teil, das an vier Tagen bei idealen Bedingungen über die Bühne ging. An einem Tag unterstützte Dieter Eckstein das Training. Der 50-Jährige ist bis heute der zweitbeste Bundesliga-Torjäger des 1. FC Nürnberg (hinter Heinz Strehl).


Fußball mit Spaß und Freude vermitteln

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Andersen und Eckstein zeigten den Kindern von 6 bis 14 Jahren Tipps und Tricks des modernen Fußballs. Als Mitverantwortlicher der Fußballschule trainierte obendrein Rafael Doran die Kinder aus Nußdorf und Traunstein. Jörn Andersen legte beim Training, drei Stunden am Vormittag, zwei am Nachmittag, viel Wert auf das Üben mit dem Ball. Das runde Leder war fast immer mit im Spiel.

»Wir wollen Spaß und Freude am Fußball vermitteln«, so der 51-jährige Norweger. Das Besondere ist die Umsetzung nationaler und internationaler Philosophien. Dabei bauen die Trainer, die in ihrer aktiven Karriere entweder als Spieler und/oder als Trainer Erfahrungen in den höchsten Spielklassen in Deutschland und im Ausland gesammelt haben, auf modernste Trainingsmethoden – ohne die spielerischen Komponenten aus den Augen zu verlieren.

Technik (Dribbling, Passtechnik, Ballannahme, Finten und Kopfballtechnik), Koordination, Torschuss, Schnelligkeit und Individualtechnik (Abwehr, Angriff, Umschaltspiel) standen im Mittelpunkt. Jörn Andersen zeigte den Nachwuchstalenten aber auch den Zinédin-Zidane-Übersteiger oder die Tricks von Ronaldo, Ribéry und Robben.

Um die Motivation der Kinder zusätzlich zu fördern und hoch zu halten, veranstaltete Jörn Andersen klassische Fußball-Wettbewerbe wie »Elferkönig«, »Schnellster Spieler«, »Weitschusskönig« und vieles mehr. Zum Camp-Finale gab es das obligatorische Spiel mit dem ehemaligen Bundesliga-Profi, der in Deutschland für den 1. FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt, den HSV, Fortuna Düsseldorf und Dynamo Dresden aufgelaufen ist.

Dieter Eckstein unterstützte das Camp in Nußdorf am ersten Tag. Im nahen Waging arbeitet er zusammen mit Werner Lorant auch in dessen Fußballschule. In seiner Heimat im mittelfränkischen Dürrwangen betreibt Eckstein eine eigene Fußballschule für Kinder und Jugendliche. Die Nußdorfer Nachwuchskicker hatten viel Spaß mit »Eckes«, der es bestens versteht, mit Kindern auf dem Rasen umzugehen.

Im Camp-Vorfeld hatten DJK-Gesamtvorstand Markus Putze und vor allem Fußball-Abteilungsleiterin Tine Czogalla das Camp bestens unterstützt. Die Spartenchefin war rund um die Uhr auf dem Platz und versorgte Trainer wie Spieler mit allem, was sie brauchten und war stets zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wurde – egal ob beim Schuhbandlbinden, Kaffee kochen oder dem Trösten bei kleineren Blessuren. Als am Ende ein Bub nicht am Abschlussspiel teilnehmen wollte, ging sie mit ihm separat auf den Platz und gestaltete ein Elferschießen. Tine Czogalla überreichte Jörn Andersen und Rafael Doran obendrein zwei individuell gestaltete Schokokuchen als Dank, während sich die beiden mit einem Blumenstrauß revanchierten.

Feine Preise und ein Superlob

Zum Abschluss wurden attraktive Preise verlost: 25 Euro erhielt Tobias Pöschl, 50 Euro gab’s für Andreas Posch, über 100 Euro freute sich Christian Lex. Alle 17 Kinder – 16 Feldspieler und ein Torwart – erhielten jeweils ein Camp-Diplom mit den Unterschriften der Trainer, eine Autogrammkarte von Jörn Andersen sowie das Team-Foto als Erinnerung. Die Ausrüstung mit Trikot, Hose und Stutzen war obligatorisch. Das größte Lob erhielten Jörn Andersen und sein Team im Anschluss von einer Mutter, die stellvertretend für alle Eltern sprach: »Super war's, unserem Sohn hat es sehr gut gefallen.«

Das nächste und abschließende Camp in den Sommerferien findet von 8. bis 11. September beim ESV Freilassing statt. bit