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Joel Dufter kann international mithalten

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Der erste Wettkampfhöhepunkt dieser Saison fand am vergangenen Wochenende in der Max-Aicher-Arena statt. 160 Sportler aus 21 Ländern reisten nach Inzell für den 2. Junioren-Weltcup und waren von den Bedingungen beeindruckt.


An den zwei langen Wettkampftagen wurden insgesamt 228 persönliche Bestzeiten, mehrere Saisonbestzeiten und sogar nationale Rekorde gelaufen. Die Sportler sprachen deswegen zurecht vom Inzeller »Zaubereis«.

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Im deutschen Team hatte sich als einziger Sportler des DEC Inzell Joel Dufter qualifiziert. Der 17-Jährige ging über 500 m, 1000 m und im Massenrennen an den Start.

Bereits die erste Strecke lief sensationell. Dufter konnte seine persönliche Bestzeit um weitere zwei Zehntelsekunden nach unten drücken und kam mit 37,10 Sekunden über die Ziellinie. Das bedeutete in dieser außerordentlich starken Konkurrenz Platz 16. Die Siegerzeit erreichte der Russe Constantin Nikitin mit 35,78 Sekunden über 500 m.

Der zweite Tag ging für Joel genauso erfolgreich weiter. Die 1000 m absolvierte Dufter mit schnellen 1:13,75 Minuten. Am Ende sprang dafür der 20. Platz heraus. Das Massenstart-Rennen, war mit 30 Athleten dicht besetzt. Der Inzeller setzte sich gegenüber der Hälfte durch und wurde 15.

Auch wenn Joel international noch nicht ganz vorne mitmischen kann, war er in der deutschen Konkurrenz die absolute Nummer 1. Auf 500 m ist er stolze 1,5 Sekunden schneller als der Rest und über die 1000 m sogar 3,5 Sekunden.

Die Medaillen sicherten sich vor allem die Sportler aus Asien, Holland und Russland. Einige Junioren zeigten dabei so herausragende Leistungen, dass sie ohne weiteres im Senioren-Bereich mitlaufen könnten.

So sah es auch Dufters Trainer Danny Leger: »Viele der Junioren laufen auf einem unglaublich hohen Niveau und haben bereits den Profi-Status erreicht.« Er lobte seinen Schützling: »Mit dem ersten Weltcup von Joel bin ich auf ganzer Linie sehr zufrieden. Er hat Topzeiten erzielt und trotz der starken Konkurrenz die Nerven behalten. Es freut mich sehr und macht mich auch stolz, dass er deutlich bester Deutscher war und so eine tolle Entwicklung hat«, lächelte Leger.

Der Junioren-Weltcup präsentierte den Zuschauern spannende Rennen und wurde von zahlreichen freiwilligen Helfern toll organisiert. rxd

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