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Schützenmeisterin Pia Oberkandler (links) überreichte der neuen Kammerer Dorfkönigin Jenny Osenstätter die Erinnerungsscheibe für ihren Sieg beim 34. Dorfschießen.

Jenny Osenstätter ist neue Dorfkönigin im Schießen in der ehemaligen Gemeinde Kammer. Mit einem 4,4-Teiler gewann sie die Blattlwertung beim 34. Dorfschießen. 826 Meldungen für zusammen 42 Mannschaften seien zwar kein neuer Rekord, sagte Schützenmeisterin Pia Oberkandler bei der Siegerehrung, »aber alles über 800 ist super.« 273 Personen gingen heuer an den Start, was angesichts des Schneesturmes an den beiden ersten Tagen, der folgenden klirrenden Kälte ein sehr respektables Ergebnis ist.


Geschossen wurde erstmals bei einem Dorfschießen an den neuen elektronischen Ständen. Eine besondere Herausforderung war dabei das Erarbeiten eines Programms für die Wertung, weil es ein solches für den traditionellen Wertungsmodus in Kammer noch nicht gegeben hatte. Florian Rothmayer jun. schrieb dieses Programm und es bewährte sich bestens.

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In der Mannschafswertung siegte die Krieger- und Soldatenkameradschaft mit 939 Ringen vor der DJK (933) und der Mannschaft der Firma Elektro Billinger (932). Die meisten Teilnehmer entsandte die DJK (87) vor dem Trachtenverein Eschenwald Rettenbach (60) und den Faschingsfreunden Blau Weiß (58). 42 Vereine und Gruppen nahmen teil, von denen 38 eine komplette Mannschaft stellten.

In der Blattlwertung waren die Abstände sehr gering. Hinter der neuen Dorfkönigin platzierten sich Marianne Mühlbacher mit einem 5,8-Teiler und Florian Rothmaier (7,6). Bei der Jugend erzielte Thomas Jobst (4,4) den besten Teiler und bei der Blattlwertung auf die schwarzen Scheiben siegte Florian Rothmayer sen. (3,0). Die beste 20er Serie bei den Schützen erzielte Klaus Oberkandler (197), bei den Nichtschützen Kajetan Schnitzer (195).

Für die 35 besten Blattlschützen gab es bei der Siegerehrung im Gasthaus Jobst Sachpreise. Die neue Dorfkönigin bekam einen Reisegutschein im Wert von 200 Euro, Platz zwei wurde mit einem 100-Euro-Gutschein honoriert. An die 500 Flaschen Bier und alkoholfreie Getränke wurden an die Teilnehmer in der Mannschaftswertung ausgegeben und für die Meistbeteiligung bekamen die Teams zusammen fast einen Zentner Leberkäs. Außerdem wurden rund 20 Stück Geräuchertes ausgegeben.