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Inzells Topsturm fordert den SV Seeon/Seebruck

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Auch auf ihn müssen die Spieler des SV Seeon/Seebruck achten: Inzells torgefährlicher Angreifer Michel Hernandez (rechts, hier gegen Fridolfings Lucas Aicher). (Foto: Butzhammer)

Die Kreisliga-Relegation ergab gleich in der ersten Runde zwei Lokalderby-Schlager. Im ersten Spiel duellierten sich der SV Riedering und der SV Söllhuben (3:1) vor 760 Fans in Prutting...


...die zweite Begegnung führt den 13. der Kreisliga II, den SV Seeon/Seebruck und den Vizemeister der Kreisklasse IV, den SC Inzell zusammen. Die Partie wird am Eichbergfeld in Grabenstätt ausgetragen, Anpfiff ist am heutigen Donnerstag um 18.30 Uhr.

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Der Sieger der Partie muss am Montag, 12. Juni um 18.30 Uhr ein zweites Mal ran: Gegner ist der Erstrundensieger der anderen Partie, der SV Riedering, der Spielort ist noch offen. »Es wird ein Spiel auf Augenhöhe sein«, sind sich die beiden Pressesprecher Helmuth Wegscheider (Inzell) und Thomas Donhauser (Seeon/Seebruck) sicher. Beide geben aber auch zu verstehen: »Wir möchten am Montag schon noch einmal spielen.« Das wollen auch die Spieler und Fans beider Teams, die heute sicherlich zahlreich an die einst erfolgreiche Kreisliga-Stätte des TSV Grabenstätt pilgern werden. Und in diese Liga wollen die Inzeller hin, die Chiemseer wollen dort bleiben.

Inzell wartet mit einem Topsturm auf, der in der Kreisklasse IV für Furore sorgte. Unter den ersten fünf der Torschützenliste sind drei von der Truppe von Jürgen Biermaier zu finden. Fabian Zeidler hatte 28 Einschüsse zu verzeichnen, der Ex-Traunsteiner Michel Hernandez brachte es auf 17 Tore und Andreas Panitz war 15 Mal erfolgreich. Das waren alleine 60 der 77 Tore.

»Darauf müssen wir uns einstellen«, meint SVS-Trainer Ralf Rößler, der zur Relegationspartie wie in den Vorwochen auch seinen kompletten Kader zur Verfügung hat. Inzell spielte eine famose Rückrunde und war nur einen Zähler schlechter als der Meister BSC Surheim. »Unser Manko war, dass wir zu Hause gegen Surheim nicht gewonnen haben«, sagt Wegscheider über den Zweikampf mit dem BSC. Im letzten Saisonspiel gab es beim SV Oberteisendorf einen 5:2-Sieg, »allerdings waren wir zurückgelegen.« Nach einem Treffer von Andi Panitz und einem Dreierpack von Andreas Dießbacher war die Partie gelaufen.

Seeon/Seebruck verlor seine letzten sieben Spiele am Stück. Zuletzt beim FC Hammerau holte der SVS durch Daniel Axthammer und Philipp Eder einen 0:2-Rückstand auf, um doch noch mit 2:3 den Kürzeren zu ziehen. »Wir müssen an die zweite Halbzeit von Hammerau anknüpfen«, fordert Rößler. Für ihn und seine Elf könnte es nach 54 Kreisligaspielen in zwei Jahren das letzte sein. »Daran will ich aber nicht denken.« Nach der Winterpause schien es so, als sollten die Seeoner wie im Vorjahr die Kurve bekommen, doch nach fünf Spielen ohne Niederlage folgte ein Negativlauf, der am Ende den Relegationsplatz bescherte.

Torreich verliefen die Testspiele in den vergangenen Jahren. Beide gingen mit 6:4 im Jahr 2014 an die Männer auf der Eisschnelllaufmetropole. td

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