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Inzeller Quintett gut in Form

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Auch sie durfte sich zuletzt über hervorragende Leistungen freuen: Roxanne Dufter vom DEC Inzell. (Foto: Wukits)

Mit den Deutschen Einzelstreckenmeisterschaften in der Inzeller Max-Aicher-Arena geht es für die Eisschnellläufer in den ersten Saisonhöhepunkt. Am Freitag (17 Uhr) beginnt die erste Standortbestimmung für die Olympiasaison.


Dabei geht es aber zunächst um die Qualifikation für den ersten Weltcupblock im November und Dezember. Dieses Ziel haben auch die fünf Inzeller Kadersportler der Trainingsgruppe von Danny Leger.

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Die nächste Bestzeit für Moritz Geisreiter

Bereits im Vorfeld haben die heimischen Sportler mit guten Zeiten erste Zeichen gesetzt. Vor allem Langstreckenspezialist Moritz Geisreiter ist in bestechender Form. Nach seinem Klasselauf über 5000 Meter überzeugte er auch am vergangenen Wochenende über 3000 Meter. In 3:39,45 Minuten schaffte er eine neue persönliche Bestzeit, die gleich drei Sekunden unter seiner bisherigen Topzeit liegt. In einem spannenden Duell verwies er Patrick Beckert um 14 Hundertstelsekunden auf den zweiten Platz.

»Es schaut so aus, als hätten wir im Sommer gut gearbeitet«, meinte Geisreiter, der mit den beiden Wettkämpfen einiges an Selbstvertrauen gewonnen hat. »Natürlich habe ich im Training schon gemerkt, dass es gut läuft. Wichtig ist aber, wenn die Zeiten tatsächlich auf dem Zettel stehen.«

Höchste Priorität hat in diesem Winter für den 29-Jährigen Olympia in Südkorea. »Da soll es richtig schnallen«, meint er ohne Umschweife. Er weiß aber auch: »Die deutsche Meisterschaft jetzt ist der Zubringer zum Weltcup und dieser der Zubringer zu Olympia.«

So sieht es auch der jüngste im Team, Joel Dufter. Am Wochenende lief der 22-Jährige über 1000 Meter in 1:09,95 Minuten auf den ersten Rang und verwies Nico Ihle auf den zweiten Platz. »Ich habe wie immer ein wenig gebraucht, um in die Wettkämpfe hineinzukommen. Umso mehr freut es mich, dass ich bereits ein internationales Niveau erreicht habe.« Joel Dufter gibt zu, dass er den Traum von Olympia lebt, sein Augenmerk aber zunächst auf die ersten vier Weltcups legen möchte. »Die finden durchwegs auf schnellen Bahnen statt, das mag ich. Trotzdem will ich alles gelassen angehen und Spaß bei den Rennen haben«, gibt er sich gewohnt ruhig.

Seine Schwester Roxanne Dufter baut auf die gute Vorbereitung im Sommer und will weiter an ihrer Technik feilen. Physisch sei sie gut drauf, sagt die 25-Jährige. Über 1000 Meter stellte sie zuletzt in 1:16,36 Minuten eine neue persönliche Flachland-Bestleistung auf. Über 1500 Meter schraubt sie ihre Ansprüche höher, schließlich liegt ihr diese Strecke. »Ich will da am Wochenende meinen Titel verteidigen.« Auf Olympia angesprochen, meint sie: »Das ist noch weit weg für mich.«

»Natürlich will ich die Qualifikation schaffen«

Immer besser in Schwung kommt Gabi Hirschbichler. Die 33-Jährige ist gut durch den Sommer gekommen und stellte zuletzt auf dem Eis fest, dass es immer noch eine tolle Sache ist, dass sie diesen Sport ausüben darf. Nun hofft sie, dass sie sich über die »Deutsche« für die ersten vier Weltcups qualifizieren kann. »Natürlich will ich über die Weltcups auch die Qualifikation für Olympia schaffen.«

Dort würde sie gerne mit ihrem jüngeren Bruder Hubert antreten. »Das steht für mich ganz oben«, gibt der werdende Vater zu. Zuletzt stellte er über 1000 Meter in 1:10,54 Minuten eine neue Saisonbestleistung für sich auf. »Ich werde am Wochenende alles geben, um meinem Traum näherzukommen«, verspricht er.

Der Zeitplan: Freitag, 17 Uhr: 5000 m Herren, 1500 m Damen, 500 m Herren. – Samstag, 13 Uhr: 3000 m Damen, 1500 m Herren, 500 m Damen. – Sonntag, 13 Uhr: 10 000 m Herren, 5000 m Damen, 1000 m Herren/Damen, Massenstarts. SHu

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