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Inzeller Hans Schwabl Klassenprimus

Das muss ihm erst mal einer nachmachen: innerhalb nur einer Wettkampfsaison katapultierte sich Hans Schwabl von der untersten in die zweithöchste Leistungsklasse im Ranggelsport.

Überzeugte durch konstante Leistungen und dem Durchmarsch in die zweithöchste Klasse im Ranggelsport: Klassenprimus Hans Schwabl aus Inzell (links). (Foto: Schick)

Drei Turniere vor Saisonschluss schaffte der Inzeller mit dem erneuten Klassensieg beim Alpencup-Finale im tirolischen Hopfgarten das sportliche Kunststück in der Höhle des Löwen. Schließlich ist der alpenländische Ringsport nach wie vor eine Domäne der Österreicher und Südtiroler, und deshalb kein leichtes Unterfangen, in die übermächtige Phalanx einzubrechen.

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Zudem galt das strenge K.o.-System, das speziell in der ersten Runde keinen Ausrutscher erlaubt. Diese Aufgabe meisterte der Inzeller Klassenprimus diesmal bereits nach 50 Sekunden Kampfzeit mit einem Fußfeger, hielt sich in der zweiten Runde durch ein hart erkämpftes Remis schadlos und zog unter dem Motto »Hans im Glück« mit Freilos ins Finale, das eine rein bayerische Angelegenheit wurde.

Denn der Pidinger Hans Koch, der sich heuer nach längerer Kampfabstinenz wieder reaktivierte, war ebenfalls mit einem Schultersieg, einem Freilos und zwei Remis durchgestartet. Im abschließenden Duell genügte Schwabl ein Unentschieden, da er die kürzere Vorkampfzeit aufweisen konnte.

Mit einem erneuten Tagessieg bei den Schülern 6 - 8 Jahre stand Sem Sieber den großen Vorbildern in nichts nach. Das Ruhpoldinger Talent zeigte wiederum seine Qualitäten und besiegte seine drei Gegner mit sauberen Standknüpfern und Armzügen. Alpencup-Gesamtsieger wurde mit großem Abstand Hermann Höllwart aus Taxenbach-Eschenau, der das Finale uneinholbar als Zuschauer genießen konnte. Erfreulich: Hans Schwabl kam hier mit dem 10. Platz noch unter die »Top-Ten« der besten Pfoadathleten im Alpenraum.

Am Sonntag steht das Salzburger Schlussranggeln in Bramberg auf dem Programm, ehe in Südtirol (19. Oktober/St. Jakob/Ahrntal) und am 27. Oktober in St. Martin die Saison ihren Abschluss findet. ls