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Inzell steckt »mittendrin im Abstiegskampf«

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Für Andreas Rieder (rechts) geht es mit dem SC Inzell im Spiel gegen den direkten Konkurrenten TSV Traunwalchen um wichtige Punkte gegen den Abstieg, während der TSV Berchtesgaden mit Stefan Sontheimer Tabellenführer TSV Tittmoning empfängt. (Foto: Weitz)

Der TSV Tittmoning steht weiter an der Tabellenspitze der Fußball-Kreisklasse IV. Obwohl die Mannschaft noch ein Spiel weniger als ihre Verfolger Fridolfing (2. Platz/31 Punkte) und Anger (3./30) absolviert hat, beträgt der Vorsprung auf den Zweitplatzierten 5 Zähler – und er soll am Samstag um 15 Uhr beim TSV Berchtesgaden (5./24) weiter wachsen.


Allerdings wollen sich die Verfolger nicht so leicht abschütteln lassen: Fridolfing empfängt um 15 Uhr – alle Samstagsspiele werden zeitgleich angepfiffen – die DJK Otting (13./13), die nach einer 0:1-Niederlage gegen Grassau auf den vorletzten Tabellenplatz und damit auf einen direkten Abstiegsrang gerutscht ist. Fridolfing unterlag im Verfolgerduell dem SC Anger mit 1:3.

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Fridolfing soll gegen Otting »wieder die Kurve kriegen«

Seit der Winterpause hat der Tabellenzweite in drei Spielen nur einen Punkt geholt – ein »holpriger Start«, wie Fridolfings Trainer Bernhard Zeif zugibt. »Wir wollen gegen Otting versuchen, wieder die Kurve zu kriegen. Wenn wir das Heimspiel gewinnen, schaut die Welt wieder ganz anders aus.« Dramatisch sei die Lage aber noch lange nicht. »Wir haben uns eine gute Ausgangsposition geschaffen«, sagt der TSV-Trainer. »Jetzt wollen wir auch vorne dranbleiben.« Fridolfing braucht aber einen Sieg, um den Aufstiegs-Relegationsrang zu verteidigen.

Den will Anger nämlich am Sonntag beim SC Vachendorf (7./21) erobern. Ab 15 Uhr wird sich zeigen, ob die Gastgeber ihr spielfreies Osterwochenende gut genutzt haben oder aus dem Takt geraten sind.

Den richtigen Rhythmus muss der SC Inzell (10./16) erst noch finden. Im ersten Spiel nach der Winterpause musste der SC eine bittere 3:6-Niederlage gegen den FC Bischofswiesen einstecken. Das Tabellenschlusslicht feierte gegen Inzell seinen zweiten Saisonsieg und drehte dabei sogar noch einen 0:3-Rückstand. »Jetzt stecken wir mittendrin im Abstiegskampf«, weiß Inzells Trainer Jürgen Biermaier – und hat das auch seiner Mannschaft klar gemacht. Mit dem Spiel gegen den TSV Traunwalchen (9./18) hat Inzell am Samstag die Chance, einen direkten Konkurrenten hinter sich zu lassen und sich etwas Luft zu verschaffen. »Wir haben nur durch eigene Fehler verloren«, erklärt Jürgen Biermaier. »Gegen Traunwalchen müssen wir einfach weniger Fehler machen.«

Der ASV Grassau lauert auf seine Chance

So will Inzell den Abstand zu den hinteren Tabellenplätzen wieder vergrößern. Dort lauert der ASV Grassau (11./16) nach dem Sieg gegen Otting punktgleich auf seine Chance, an Inzell vorbeizuziehen und will am Samstag gegen den SV Kirchanschöring II (6./23) nachlegen. Grassau hat aber ebenso wie der SV Laufen (12./14) bereits zwei Spiele mehr absolviert als der SC Inzell.

Auch der SV kämpft sich langsam aus der Gefahrenzone: Nach seinem 2:0-Sieg gegen Traunwalchen ist Laufen auf den Abstiegs-Relegationsplatz vorgerückt und kann bei einem Sieg am Sonntag um 14 Uhr gegen den BSC Surheim (4./27) sogar den Sprung auf einen sicheren Rang schaffen.

Den 17. Spieltag komplettiert die Begegnung zwischen dem ASV Piding (8./20) und dem FC Bischofswiesen (14./8). Die Gäste haben zehn Spieltage vor Saisonende zwar nur noch theoretische Chancen auf den Klassenverbleib, mit dem 6:3-Sieg gegen Inzell hat der FCB aber trotzdem bewiesen, dass die Mannschaft sich noch nicht aufgegeben hat. Die Auswärtsbilanz von Bischofswiesen weist in acht Spielen bisher jedoch nur Niederlagen aus. jom