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Inzell möchte beim Aufstieg »mitreden«

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Christoph Treiner (links, hier im Duell mit dem Siegsdorfer Maximilian Huber) spielt in der neuen Saison nicht mehr für den SB Chiemgau Traunstein II. Er wechselte zum SC Inzell. (Foto: Weitz)

Mit fünf neuen Mannschaften beginnt am Wochenende die neue Saison in der Kreisklasse IV. Der SC Inzell trifft zum Auftakt jedoch auf einen alten Bekannten: Um 15 Uhr gastiert am Samstag die DJK Otting in Inzell. Während die Gastgeber in der vergangenen Saison einen sicheren 5. Platz belegten, musste Otting noch fast bis zum Schluss zittern. Drei Punkte trennten die Mannschaft am Saisonende von einem Abstiegs-Relegationsrang.


Die frühzeitige Sicherheit nutzte Inzell bereits in den letzten Spielen, um Spieler aus der A-Jugend Kreisklassen-Luft schnuppern zu lassen. Gleich vier Spieler aus der eigenen Jugend verstärken in der kommenden Saison den Kader (Simon Kreuer, Anton Maier, Dennis Schöllmann und Rohollah Barbari) ebenso wie Christoph Treiner und Thomas Egger, die vom SBC Traunstein II nach Inzell wechselten.

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ASV Grassau will wieder vorne mitspielen

Abgänge muss der SC hingegen keine kompensieren. »Wir haben einen stärkeren Kader und noch mehr Optionen«, freut sich Georg Dumberger, der den SC Inzell – wie in der vergangenen Saison – zusammen mit Jürgen Biermaier trainiert. »Die Vorbereitung war gut, ich bin sehr zufrieden«, erklärt Dumberger. Deshalb gehe die Mannschaft »erwartungsvoll« in die Runde. »Wir hoffen, dass wir gut aus den Startlöchern kommen.« Klar ist nämlich auch: »Wir wollen besser abschneiden als in der letzten Saison«, sagt Georg Dumberger. »Wir wollen ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. Die Zeit müsste reif sein.«

Bereits am Samstag treffen außerdem zwei neue Kreisklassen-Mannschaften aufeinander: Der ASV Piding, Meister der A-Klasse VII, empfängt um 15 Uhr den Absteiger SC Anger zum Derby. Als zweiter Aufsteiger muss der TSV Tittmoning ebenfalls um 15 Uhr beim ASV Grassau antreten – auch die Gastgeber gehören nach ihrem Wechsel aus der Kreisklasse I zu den neuen Mannschaften in der Kreisklasse IV und wollen nach dem in der vergangenen Relegation verpassten Aufstieg unter dem neuen Trainer Steffen Rieth wieder vorne mitspielen.

Die zweite Hälfte des ersten Spieltags folgt am Sonntag: Um 15 Uhr tritt der SV Kirchanschöring II beim TSV Traunwalchen an. Die Gäste sind in der vergangenen Saison auf dem 3. Platz nur knapp an einem möglichen Aufstieg vorbeigeschrammt – zeitweise belegte die Mannschaft sogar den Relegationsrang 2. Trotzdem dämpft der neue Trainer Stefan Eder vor dem Saisonauftakt die Erwartungen: »Für uns wird es sicher schwieriger als in der letzten Saison, weil einige etablierte Spieler gegangen sind«, sagt er. Bruno Tschoner wechselte als Aktivtrainer zum TSV Waging, Christian Fuchs spielt nun beim SV Kay, der sich den Relegationsplatz vor Kirchanschöring sicherte und so den Sprung in die Kreisliga II schaffte.

Verstärkung bekam die Kirchanschöringer Kreisklassen-Mannschaft aus der eigenen A-Jugend. Aber: »Die jungen Spieler brauchen Zeit«, weiß Stefan Eder. Zudem war in der Vorbereitung selten die komplette Mannschaft dabei. »Deshalb ist noch fraglich, wo wir stehen«, gibt der SVK-Trainer zu, der die Testspiele aus diesem Grund für »nicht so aussagekräftig« hält. »Nach den ersten drei bis fünf Spielen werden wir das einschätzen können.« Trotzdem will die Mannschaft aber in der vorderen Tabellenhälfte mitspielen.

Zeitgleich (15 Uhr) kommt dann auch der dritte Aufsteiger, der SC Vachendorf, zu seinem ersten Spiel in der Kreisklasse II: Die Mannschaft von Trainer Adrian Klein empfängt mit dem TSV Berchtesgaden den Viertplatzierten der vergangenen Saison und kann sich dabei gleich beweisen.

Bereits um 14 Uhr empfängt der SV Laufen den FC Bischofswiesen – beide Teams hatten sich in der vergangenen Saison im Mittelfeld (Rang 7 und 9) platziert. jom