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Inzell hält das Rennen weiter offen

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Andi Panitz (rechts) setzte sich hier gegen Stefan Judex durch und machte ein gutes Spiel. Lediglich im Abschluss war er ein wenig glücklos, denn er scheiterte entweder an der Latte oder zweimal am glänzend reagierenden SVK-Torhüter Jonas Hillebrand. (Foto: Wegscheider)

Der SC Inzell hat seine Hausaufgaben gemacht und mit einem 3:0-Sieg gegen den schwachen SV Kirchanschöring II weiter Tuchfühlung zu Spitzenreiter Surheim gehalten.


Dennoch ist die Biermaier/Dumberger-Elf auf einen Ausrutscher des BSC im letzten Saisonspiel in Piding angewiesen, um bei einem eventuellen eigenen Erfolg in Oberteisendorf noch den ersten Platz in der Fußball-Kreisklasse IV zu erreichen. Die Hoffnung lebt zumindest noch weiter und das Rennen um den Titel bleibt weiter spannend.

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In der Partie gegen den SVK II nahm der SC Inzell von Beginn an das Heft in die Hand. Der stets gefährliche Tali Danso verbuchte gleich zu Beginn zwei gute Möglichkeiten. Zunächst köpfte er eine Dumberger-Flanke an den rechten Pfosten und kurz danach jagte er einen Distanzschuss aus zwanzig Meter knapp über das linke Kreuzeck. Die dritte gute Aktion der Hausherren brachte dann die verdiente Führung. Ein langer Ball von Andi Dießbacher landete bei Fabian Zeidler, der fackelte nicht lange und jagte das Leder in der 17. Minute zum 1:0 unter die Latte.

Die Hausherren blieben weiter am Drücker. Fast wäre nur zehn Minuten später der nächste Treffer gefallen. Andi Panitz hatte Maß genommen, traf aber aus 18 Meter nur die Querlatte. Der Abpraller kam zu Tali Danso, doch dessen spektakulärer Fallrückzieher flog knapp am Pfosten vorbei. In der 34. Minute setzte sich Danso gegen zwei Gegenspieler durch, scheiterte aber an einer sensationellen Parade von SVK-Schlussmann Jonas Hillebrand. Chancenlos war dieser allerdings in der 38. Minute. Eine weite Flanke von Michi Schaffler in den Strafraum nahm Fabian Zeidler volley und vollstreckte entschlossen zum 2:0. Mit etwas Glück wäre nur eine Minute später das dritte Tor gefallen. Ein geniales Zusammenspiel zwischen Dumberger und Zeidler brachte letzteren in eine hervorragende Schussposition, doch aus zehn Meter zischte der Schuss des Inzeller Torjägers über den Querbalken.

Nach dem Wechsel wollte Inzell frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen. Das gelang dann auch in der 57. Minute. Ein Freistoß von Andi Dießbacher von der linken Seite flog in den Strafraum des SVK und Torhüter Hillebrand faustete das Leder genau auf den Fuß von Toni Maier. Von dort sprang das Leder zum 3:0 ins Kirchanschöringer Netz.

In der Folgezeit gab es viele Möglichkeiten für die Hausherren, das Ergebnis zu erhöhen doch entweder war das »Zielfernrohr« nicht genau genug eingestellt oder Torhüter Hillebrand erwies sich als Meister seines Fachs. So in der 67. Minute, als er einen Schuss von Andi Panitz aus zehn Meter sensationell aus dem Winkel fischte oder einen Panitz-Kopfball nach präziser Flanke von Maxi Lackner blitzschnell um den rechten Pfosten drehte.

Die einzige echte Tormöglichkeit hatten die Gäste unter großer Mithilfe der Hausherren. Andi Dießbacher schlug ohne Blickkontakt einen Rückpass zu Torhüter Sebastian Schwabl und hatte Glück, dass der Ball noch um Zentimeter am linken Pfosten vorbeikullerte (74.). Fünf Minuten vor Ende der Partie versuchte es nochmal Maxi Lackner auf Zuspiel von Andi Wieser, doch sein Schuss bereitete Torwart Hillebrand keine großen Probleme. Letztendlich ließ der SC Inzell die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen. So blieb es beim nie gefährdeten 3:0-Erfolg gegen harmlose Gäste. hw