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Inzell gut gerüstet fürs Eishockey-Derby

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Auf ihn kommt im Derby am morgigen Samstag gegen den TSV Trostberg sicherlich viel Arbeit zu: Inzells Torwart Peter Zeller. (Foto: Wukits)

Rund 1000 Zuschauer erwartet der DEC Inzell am morgigen Samstag (19 Uhr) zum Lokalderby der Eishockey-Landesliga Gruppe II gegen die Trostberg Chiefs. Für Inzells Trainer Thomas Schwabl ist eines klar: »Wenn, dann können wir uns eh nur selber schlagen«, so seine Kampfansage.


In diesem Spiel kann der DEC zum ersten Mal in dieser Saison wieder auf den Routinier Christian Surauer und Neuzugang Heinz Neuhofer zurückgreifen. Der 28-Jährige ist Abwehrspieler und hat sein Handwerk in Bad Reichenhall und bei der U 20 von Red Bull Salzburg gelernt. »Er hat sich in den vergangenen Jahren seinem Studium gewidmet, jetzt steigt er wieder ein«, freut sich Abteilungsleiter Olaf Becker, vor allem weil der DEC in der Abwehr eh unterbesetzt ist.

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Guter Start sorgt für viel Selbstvertrauen

Im Tor der Inzeller wird diesmal wieder Peter Zeller stehen, zuletzt gegen Fürstenfeldbruck hatte Sebi Fröhlich das Gehäuse gehütet. Nach dem guten Saisonstart der Inzeller mit vier Punkten aus zwei Spielen ist das Selbstvertrauen da. »Hinten gut stehen und vorne draufgehen«, fordert der Trainer.

Einziges Manko war zuletzt die Chancenverwertung. Gegen Fürstenfeldbruck vergaben Johnstone und Co. ein Dutzend hochkarätiger Gelegenheiten. »Das werden wir im Vorfeld des Derbys verstärkt trainieren«, kündigte Schwabl an. Er sieht es als Vorteil an, dass sein Team bereits seit längerer Zeit Eis hat. Die Chiefs müssen immer noch in der Fremde auf Eis trainieren. Auch das erste Spiel in der neuen Saison ging in Schliersee 5:6 verloren.

»Das ist natürlich nicht schön, es ging hin und her und dann haben wir auch kein Glück gehabt«, so Abteilungsleiter Stefan Feldner, der in Schliersee auch unter den Torschützen zu finden war. »Für uns kommt das Derby eindeutig zu früh. Noch kein eigenes Eis, neuer Trainer, neue Spieler, neues System und Trainingsrückstand«, meint Feldner weiter. Ein Bild von der Stärke der Inzeller konnten sich die Chiefs bei deren Spiel gegen Fürstenfeldbruck machen. »Wir haben nach dem Spiel in Inzell trainiert, so war das ganz praktisch«, so Feldner.

Thomas Schwabl schätzt den Gegner personell als gleichstark ein, allerdings mit einer Einschränkung. Der neue Spielertrainer Bobby Wren bereitet ihm Sorgen. Der Kanadier hat NHL-Erfahrung und hat auch schon in der DEL und österreichischen Liga gearbeitet. »Der sticht natürlich heraus.«

Wiedersehen mit ehemaligen Inzeller Spielern

Ein Wiedersehen gibt es auch mit den ehemaligen Inzeller Akteuren Michael Eberlein, Michael Sporysch und Florian Schwabl, die nun für die Chiefs die Schlittschuhe schnüren. Für ein spannendes Derby ist also alles angerichtet. Der DEC appelliert daher an die Fans, möglichst bereits eine halbe Stunde vor dem Spielbeginn da zu sein, damit die Partie trotz des großen Andrangs pünktlich angepfiffen werden kann. SHu

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