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»Insgesamt stimmt der Weg«

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In der AK 18/19 zeigte Lisa Spark vom SC Traunstein eine famose Leistung und gewann ihre Klasse. (Foto: Wukits)

Einen ersten Leistungsnachweis lieferten die heimischen Nachwuchs-Biathleten beim Deutschlandpokal in Martell ab. Beim Debüt auf Schnee zeigte sich der verantwortliche Nachwuchstrainer vom Stützpunkt Ruhpolding, Engelbert Sklorz, mit den gezeigten Leistungen beim Sprint und der Verfolgung zufrieden. Er betonte aber, dass es immer noch Luft nach oben gebe.


So holte sich in der AK 17 Florian Stasswender vom SC Vachendorf den Sieg im Sprint – und das trotz zweier Schießfehler im Stehendanschlag. In der AK 18/19 zeigte Lisa Spark vom SC Traunstein eine famose Leistung und gewann. Sie kompensierte in der Loipe jeweils einen Fehler im Liegend- und Stehendschießen. Johanna Puff vom SC Bayrischzell, die am Stützpunkt Ruhpolding trainiert, wurde in der AK 17 Zweite. Einen möglichen Sieg vergab sie mit drei Fahrkarten beim Liegendschießen.

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»Ich muss die Sportler ein wenig in Schutz nehmen, mit minus elf Grad war es ziemlich kalt und vor allem die Mädels waren ein wenig nervös«, meinte Sklorz, der die Athleten zusammen mit Tamara Lankes, Florian Graf und Niklas Kellerer betreute. Gute Platzierungen erreichten auch noch Linus Maier vom WSV Aschau und Florian Arsan vom SC Vachendorf mit dem jeweils fünften Platz.

Am zweiten Tag stand die Verfolgung auf dem Programm. Für die Pokalwertung wurden die Nettozeiten für die Platzierungen gewertet. Diese unterschieden sich teilweise erheblich vom tatsächlichen Zieleinlauf. Bei diesem wurden die Laufzeiten vom Sprint in den Verfolger eingearbeitet.

Bestes Beispiel für den krassen Unterschied: Florian Stasswender vom SC Vachendorf gewann den Verfolger mit fünf Fehlschüssen und kam damit in der Pokalwertung mit der Nettozeit von 34:22,8 Minuten auf den vierten Platz. Jeweils auf dem zweiten Platz im Zieleinlauf kamen Marlene Fichtner (AK 16) vom SC Traunstein und Johanna Puff (AK 17) vom Stützpunkt Ruhpolding. Den dritten Platz holte sich Lisa Spark (AK 18/19) vom SC Traunstein. Einen guten vierten Rang erreichte Magdalena Plenk (AK 16) vom SC Inzell. Johan Werner (AK 18/19) kam als Fünfter ins Ziel, Silvio Riehl (AK 16) vom WSV Aschau wurde Sechster.

Am Start waren in Martell auch die Junioren und Senioren. Im Sprint bei den Herren sicherte sich der Weltcup-erfahrene Matthias Dorfer (SV Marzoll) den Sieg. Marco Groß vom SC Ruhpolding wurde Dritter, Dominic Schmuck vom SC Schleching Sechster. Bei den Frauen gewann Jessica Lange vom Stützpunkt sowohl im Sprint als auch in der Verfolgung.

Im Sprint der Junioren gelang Raphael Lankes vom SC Ruhpolding mit dem dritten Platz der Sprung aufs Podest. Vereinskollege Christoph Müller wurde Vierter. In der Verfolgung holte sich Raphael Lankes den zweiten Rang vor Christoph Müller. Jessica Lange landete auf dem fünften Platz. Bei den Männern wurde Matthias Dorfer Zweiter vor Marco Groß. Als Fünfter kam Dominic Schmuck ins Ziel.

»Insgesamt stimmt der Weg mit unserem Nachwuchs«, freute sich Engelbert Sklorz. Er verwies darauf, dass es für einige der Sportler auch bereits um die Teilnahme an den EYOF-Winterspielen im Februar in Sarajewo geht. SHu

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