weather-image
22°

Innsbruck will Inzell einbinden

5.0
5.0
Bildtext einblenden
In der Inzeller Max-Aicher-Arena könnte es 2026 um Olympia-Medaillen gehen. (Foto: Weitz)

Jetzt könnte es doch schneller gehen als gedacht mit Olympischen Spielen in Deutschland: Innsbruck und das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) stellten nämlich nun ihren Zehn-Punkte-Plan für eine Bewerbung um die Winterspiele 2026 vor – und darin spielt auch die Gemeinde Inzell eine Rolle. Denn sollte Innsbruck die Spiele bekommen, würden in der Inzeller Max-Aicher-Arena die Eisschnelllauf-Wettbewerbe stattfinden.


In Innsbruck gibt es nämlich keine vergleichbare Halle und Inzell hat sich ja in der Vergangenheit schon mehrmals als Schauplatz von Eisschnelllauf-Veranstaltungen ausgezeichnet. 2011 war dort die Eisschnelllauf-WM. Der nächste Höhepunkt wird 2019 sein, wenn in Inzell die Einzelstrecken-WM stattfindet.

Anzeige

»Wir haben mit Inzell gesprochen. Die Gemeinde hat Interesse an der Ausrichtung bekundet«, sagte ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel. »Das ist richtig«, bestätigte Inzells Geschäftsleiter Walter Neudecker Gespräche. »Eine kleine Abordnung aus Innsbruck war bei uns auch schon vor Ort, hat alles besichtigt und für positiv befunden«, berichtete Neudecker. Und auch seitens der Gemeinde – das Projekt wurde ja auch bereits im Gemeinderat vorgestellt (wir berichteten bereits) – gibt es positive Signale. »Wir wären sicherlich gerne dabei.«

Ob Innsbruck und Tirol sich aber wirklich für die Olympischen Spiele bewerben werden, steht erst am 15. Oktober fest. Dann gibt es eine Volksbefragung.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am 18. August im Traunsteiner Tagblatt. SB

Mehr aus Traunstein
Mehr aus Traunstein