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Fabian Zick (rechts) freute sich mit seinen Teamkollegen über seinen Treffer. (Foto: Ziegler)

Das wichtige Heilbronn-Doppel haben die Starbulls Rosenheim in der DEL II für sich entschieden. Nach dem 4:0-Heimsieg vom vergangenen Sonntag besiegten die Mannen von Trainer Franz Steer den Tabellenvorletzten auch am Freitag. Am Ende hieß es 6:2 für die Starbulls, vom Spielverlauf her auch hochverdient. Dennoch war die Begegnung bis ins letzte Drittel offen.


Trainer Franz Steer: »Schön war’s nicht«

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Das hatten sich die Rosenheimer Eishockeyspieler aber auch ein bisschen selbst zuzuschreiben, weil man zunächst aus der klaren Überlegenheit zu wenig machte – und so nutzte Heilbronn zwei Chancen zum jeweiligen Ausgleich. Die Steer-Truppe ließ sich aber nie entmutigen und konnte auch noch ein drittes Mal davonziehen. Diesmal fanden die Falken die Antwort nicht mehr. »Schön war’s nicht«, meinte Steer, der aber letztlich die wichtigen Zähler verbuchen konnte. Und zudem auch vermeldete: »Wir haben unseren Gegentorschnitt zuletzt gut runtergebracht.« Und das ist schon mal ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg in die Play-offs.

Das erste Drittel endete zwar unentschieden, sah aber eigentlich klar überlegene Rosenheimer. Nach Chancen von Marcus Götz und Maxi Hofbauer war die 1:0-Führung eigentlich hochverdient. Diese erzielte Benjamin Zientek in der neunten Minute nach einem Rückpass aus kurzer Distanz – eine Strafzeit der Gäste war zu diesem Zeitpunkt gerade abgelaufen. Aus heiterem Himmel fiel dann aber der Ausgleich, als die Starbulls den Puck nicht aus der Gefahrenzone brachten und Alexander Ackermann nach einem Gewühl hoch ins Rosenheimer Tor traf.

Nur gut, dass die Starbulls gut aus der Kabine kamen: 84 Sekunden waren gespielt, als Tyler McNeely ein Hofbauer-Zuspiel verwertete. Danach hatten Mario Trabucco und Hofbauer die nächsten Gelegenheiten, das nächste Tor erzielte aber Heilbronn: Rosenheim war zu diesem Zeitpunkt in der Defensive nicht ganz im Bilde, Marcel Kurth traf ins leere Gehäuse zum 2:2. Dann hatten die Starbulls eine Strafzeit zu überstehen, das Spiel hätte kippen können. Tat es aber nicht, weil Hofbauer die Scheibe mit Schmackes vors Tor knallte, Fabian Zick reagierte schnell und stocherte erfolgreich nach – das 3:2. Wichtig, weil Steer erneut die Statistik bemühte: »Das Schussverhältnis war im zweiten Drittel für Heilbronn.« Die klareren Gelegenheiten waren aber schon auf Rosenheimer Seite.

Tor von Sergio Somma wurde aberkannt

Und auch ins letzte Drittel starteten die Starbulls perfekt: McNeely erzielte nach 49 Sekunden mit einer Einzelleistung das 4:2, das Spiel war vorentschieden. Der Rotschopf der Starbulls war an den vier Treffern als Torschütze oder Vorlagengeber beteiligt! Robert Schopf traf dann den Pfosten und Andrej Strakhov erhöhte problemlos auf 5:2, ehe Schiedsrichter Iwert ein Tor von Sergio Somma aberkannte – hinter dieser Entscheidung stand ein dickes Fragezeichen. Somma machte sein Tor dann aber doch noch und sorgte für den 6:2-Endstand.

Starbulls Rosenheim - Heilbronner Falken 6:2 (1:1, 2:1, 3:0). – Tore: 1:0 (9.) Zientek; 1:1 (17.) Ackermann; 2:1 (22.) McNeely; 2:2 (30.) Kurth; 3:2 (36.) Zick; 4:2 (41.) McNeely; 5:2 (46.) Strakhov; 6:2 (58.) Somma. – Strafen: Rosenheim 8, Heilbronn 4. – Zuschauer: 1831. tn

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