Ihr Olympia-Traum lebt weiter

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Leichtathletin Steffi Bendrat aus Fridolfing will die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele noch schaffen. (Foto: Marci Merkel)

»Es gibt viele Wege zu Olympia nach Tokio«, antwortet Leichtathletin Steffi Bendrat aus Fridolfing auf die Frage, wie sie ihre Chancen einschätzt, ihr Ziel doch noch zu erreichen. Die 30-Jährige weiß, dass es ein schwieriges Unterfangen wird, die Teilnahme bis Ende Juli unter Dach und Fach zu bringen.


Seit Monaten hat sie erhebliche Probleme. Sie plagt sich mit einer Verletzung des Sitzbeins herum, die sich als sehr schmerzhaft erweist. »Das geht vom Ischiasnerv aus und ist sehr mühsam und schwer zu lösen«, sagt Bendrat, die für Österreich an den Start geht.

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»Ich bin aus dem Training rausgegangen und habe die Hallensaison ausgelassen. Trotzdem ist es nicht besser geworden«, berichtet sie. Trotzdem lebt sie ihren Traum, an den Olympischen Sommerspielen in Japan teilzunehmen, weiter. Deswegen unternimmt sie alles, um schmerzfrei und wieder fit zu werden.

Sie weiß, dass die Zeit drängt und sie im Mai Wettkämpfe bestreiten muss, um die Qualifikationsnorm zu erfüllen. »Dazu muss ich schmerzfrei sein und ein vernünftiges Training machen können«, ist ihr klar.

Aktuell ist es noch nicht ideal und sie will auch die Signale ihres Körpers nicht ignorieren. Für die Qualifikation auf ihrer Spezialstrecke, den 100 Meter Hürden, sind 12,84 Sekunden das Limit – oder fünf Ergebnisse im sogenannten Weltranking. Ihre Bestzeit liegt aktuell bei 12,94 Sekunden.

Seit 2018 hat sich die für Union Salzburg startende Sportlerin der Trainingsgruppe in Wattenscheid angeschlossen. Dort findet Bendrat allerbeste Bedingungen vor und spricht von einem richtigen Schritt, den sie gegangen ist. Betreut wird sie dort von der Trainerlegende Slawomir Filipowski, mit dem sie zusammen doch noch den Weg nach Tokio finden will.

SHu

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