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IDM-Triumph und starkes WM-Gastspiel

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Er holte sich mit einem Doppelsieg am Lausitzring vorzeitig den IDM-Titelgewinn in der Klasse Superbike: der Obinger BMW-Pilot Markus Reiterberger (Mitte), hier mit Yamaha-Pilot Stefan Kerschbaumer (links/2.) sowie Reiterbergers Van-Zon-Remeha-Teamkollege Jan Bühn. (Foto: Felix Wiessmann/FW-Fotografie)

Triumph in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) und starke Leistung beim WM-Gastspiel:


Für den Obinger Motorradrennfahrer Markus Reiterberger wurde sein Auftritt auf dem Lausitzring zu einer anstrengenden, aber eminent erfolgreichen Angelegenheit. Denn in beiden IDM-Läufen der Klasse Superbike sicherte sich der Pilot des Teams Van Zon-Remeha-BMW souverän den Sieg und damit vorzeitig den Meistertitel. Zudem kam er als Wildcard-Pilot bei den Superbike-WM-Läufen nach Rang 13 im ersten Durchgang im zweiten Rennen als Neunter sogar in die Top Ten!

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Der 23-Jährige ließ in der IDM mit seiner BMW S 1000 RR alle Konkurrenten souverän hinter sich. Im ersten Durchgang verwies der junge Obinger seine Verfolger Stefan Kerschbaumer (Team Yamaha MPB) um gut 11,6 Sekunden auf Rang 2. Knapp hinter Kerschbaumer folgten Reiterbergers Teamkollege Jan Bühn, Honda-Pilot Jan Halbich und BMW-Stilgenbauer-Fahrer Dominic Vincon auf den nächsten Plätzen. Auf Rang 12 landete Luca Grünwald (Waldkraiburg) mit seiner Suzuki GSX-R 1000 des Teams Suzuki Mayer (Passau).

Auch im zweiten Durchgang führte Reiterberger sofort, hatte aber nach einem Neustart Glück: Dominic Vincon wurde im Getümmel von einem Konkurrenten berührt und fuhr bei seinem Ausweichmanöver fast ins Heck des IDM-Spitzenreiters. Danach zog Reiterberger allerdings souverän seine Runden und gewann um gut 9,5 Sekunden vor Florian Alt (Team Yamaha MGM). Knapp hinter Alt folgten Jan Halbich sowie Luca Grünwald. Grünwald stellte damit sein bislang bestes Saisonergebnis ein.

Für Reiterberger war es nach dem 2. Platz beim ersten Saisonlauf auf dem Nürburgring bereits der neunte IDM-Rennsieg in Serie – und damit der vorzeitige Titelgewinn. Vor den beiden letzten IDM-Veranstaltungen in Oschersleben (1. bis 3. September) und Schleiz (29. September bis 1. Oktober) – bei denen maximal 100 Punkte zu erreichen sind – hat er bei bereits 245 Zählern einen riesigen Vorsprung vor Florian Alt (125) sowie Jan Bühn (101). Reiterbergers Teamkollege Danny de Boer (Niederlande/101 Punkte) musste aufgrund eines eingeklemmten Nervs im Nacken am Lausitzring passen und konnte hier sein Konto nicht mehr aufstocken.

In den WM-Läufen überzeugte Reiterberger ebenfalls. Doch im ersten Durchgang hatte er Pech: Zwei kleine Schaltfehler warfen ihn beim Sieg von Chaz Davies (Ducati) auf Rang 13 zurück. Im zweiten Rennen musste er sich kurz nach dem Start mit Platz 12 begnügen. Doch nach einem gelungenen Überholmanöver gegen Leandro Mercado setzte der 23-Jährige zur Aufholjagd an. Er fuhr sogar an seinen ehemaligen Teamkollegen Jordi Torres (Althea BMW Racing) heran, doch nach einem kleinen Fehler verlor er den Anschluss und wurde letztlich Neunter.

Entsprechend jubelte er danach: »Ich bin einfach happy.« Dagegen gab er auch offen zu: »Mit meinem ersten Rennlauf war ich durch meine zwei Fehler beim Schalten unzufrieden. Die Anbremszone ist brutal wellig und man muss vier Gänge runter. Dabei bin ich in den Leerlauf gekommen – zweimal. Das ist echt ärgerlich, Platz 8 wäre vielleicht drin gewesen. Mit der Änderung fürs zweite Rennen passierte das dann zum Glück nicht mehr. Platz neun ist toll, aber noch mehr macht es mich stolz, dass ich die Pace für die Top 5 gefahren bin. Wenn man bedenkt, dass wir das Motorrad sehr kurzfristig aufgebaut haben, können wir alle stolz auf das Ergebnis sein«, lobte er sein Team. who

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