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»Ich hätte mir mehr erwartet«

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Roxanne Dufter (links) und Gabi Hirschbichler haben bei der Sprint-Europameisterschaft nicht das erreicht, was sie sich vorgenommen hatten. Ihr Fokus liegt nun auf der WM. (Foto: Wukits)

Mit gemischten Gefühlen hat Stützpunkt-Trainer Danny Leger das Abschneiden seiner beiden Schützlinge bei der Sprint-Europameisterschaft im Eisschnelllauf in Heerenveen reagiert. Gabi Hirschbichler erreichte mit dem 9. Platz das anvisierte Top-10-Ergebnis, Roxanne Dufter wurde nach vier Rennen (zweimal 500 Meter und zweimal 1000 Meter) Elfte.


»Es war auf alle Fälle gut, bei dieser ersten Europameisterschaft für Sprinter dabeigewesen zu sein«, formulierte es Leger. »Das mit dem 9. Platz für die Gabi ist in Ordnung. Über die 1000 Meter habe ich mir bei ihr mehr erwartet«, so der Trainer. Ähnlich sah es auch die Sportlerin selbst. Sie freute sich vor allem über ihre 38,96 Sekunden im ersten Rennen über 500 Meter. »Das war eine neue europäische Bestzeit für mich und ich habe die 39er-Schallmauer durchbrochen«, so die 33-Jährige. »Die 1000 Meter waren dann eher frustrierend«, gab sie zu. Nun will sie sich nach eigenen Worten geduldig auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Das ist zunächst Ende des Monats der Weltcup in Berlin und dann die Weltmeisterschaft in Südkorea.

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Roxanne Dufter sprach zunächst von einem tollen Erlebnis, vor 12 000 Zuschauern in der Halle von Heerenveen zu laufen. Ihren 11. Platz in der Gesamtwertung kommentierte sie kritisch: »Ich hätte mir mehr erwartet«, meinte sie. Vor allem den ersten Lauf über 500 Meter habe sie total verhauen. »Wir sind zwar aus dem Training herausgelaufen, trotzdem gilt es jetzt, einiges umzustellen und zu verbessern.« So absolvierte Dufter beide 1000-Meter-Läufe in der ersten Runde zu verhalten und zu langsam.

»Ich denke, wir sind trotzdem auf einen guten Weg«, erklärte die 24-Jährige optimistisch. »Wir wollen jetzt daraus kein Drama machen«, meinte auch Danny Leger. »Der Fokus der Gruppe liegt auf der WM in Korea.« Deswegen steht den fünf Inzeller Sportlern ein umfangreiches Vorbereitungsprogramm bevor. »Da wird einiges passieren«, verspricht Leger.

Bis zum Sonntag wird noch auf dem Eis in Inzell trainiert, dann geht es nach Berlin. Etwas angeschlagen waren während der Feiertage Moritz Geisreiter und Joel Dufter. Mittlerweile sind sie wieder auf dem Damm. Nur Hubert Hirschbichler ist gesund über Weihnachten und Neujahr gekommen. »Er hat richtig gut gearbeitet und ist auf einem guten Weg«, freut sich der Trainer. SHu