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»Hoher Besuch« beim TSV Traunwalchen

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So schwungvoll wie hier Andreas Stadler (links) gegen Bischofswiesens Markus Koller wollen sich die Fußballer des TSV Fridolfing möglichst während der gesamten 90 Minuten beim Gastspiel in Traunwalchen präsentieren. Koller dagegen trifft mit dem FCB auf den SC Vachendorf. (Foto: Wukits)

Die drei Letztplatzierten suchen Anschluss, der TSV Fridolfing will den Titelkampf noch nicht aufgeben: So präsentiert sich die Fußball-Kreisklasse IV vor ihrem 20. Spieltag. Zum Auftakt kommt es am morgigen Samstag (14 Uhr) beim SC Anger (6./30 Punkte) zu einem interessanten Duell: Die Gastgeber könnten sich im Falle eines Sieges ihre Chancen auf Rang 2 und damit die Aufstiegsrelegation wahren. Gast Tittmoning (1./43) hofft darauf, seinen Sechs-Punkte-Vorsprung vor Verfolger Fridolfing mindestens zu halten.


Die Fridolfinger ihrerseits sind am Sonntag (15 Uhr) beim TSV Traunwalchen (10./21) gefordert. Der gastgebende TSV will den Vorsprung auf die gefährdeten Plätze – der SV Laufen auf dem Abstiegsrelegationsplatz hat sechs Zähler Rückstand – mindestens halten und wird daher harte Gegenwehr liefern. Zudem ist den Gastgebern um Trainer Gerhard Neuhauser natürlich nicht entgangen, dass die Fridolfinger in den vergangenen Wochen schwankende Leistungen ablieferten.

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Nach einer der besten Saisonleistungen beim 1:0-Erfolg im Derby beim SV Kirchanschöring II gab es »eine im Kollektiv erschreckend schwache Mannschaftsleistung« bei der 2:3-Heimniederlage gegen den FC Bischofswiesen, so Fridolfings Trainer Bernhard Zeif.

»Damit haben wir unsere gute Ausgangsposition verspielt. So sind wir absolut kein Anwärter auf den Relegationsplatz«, ärgert er sich. Nun hat er auch noch personelle Probleme zu beklagen: Stammtorwart Michi Haas fällt mit einem Fingerbruch wohl bis zum Saisonende aus. Lucas Krautenbacher (Achillessehne) sowie Stefan Kraus und Lucas Aicher (beide privat verhindert) fehlen diesmal im Kader. Hinter dem Einsatz von Michi Schauer steht ein dickes Fragezeichen. Doch Zeif kündigt auch an: »Wir wollen mit deutlich mehr Willen, Laufbereitschaft und Kampfgeist die schwere Auswärtsaufgabe angehen.« Wichtig sei es dabei, »weniger einfache Fehler zu machen und in allen Mannschaftsteilen deutlich konsequenter zu handeln.«

Das ist auch das Ziel des SV Laufen (12./15), der am Samstag (15 Uhr) beim ASV Piding (9./23) den Anschluss an die gesicherten Ränge schaffen will. Zuletzt zogen sich die Laufener beim 1:3 gegen Spitzenreiter TSV Tittmoning gut aus der Affäre. Punktemäßig half ihnen das freilich nicht weiter, und so brauchen die Schützlinge von Trainer Hermann Lindner dringend weitere Zähler. Vor allem sei es wichtig, »die Chancen klüger auszuspielen und kaltschnäuziger abzuschließen«, betont SVL-Pressesprecher Christian Schmidbauer, »dann klappt's auch wieder mit Dreiern – am besten gleich in Piding.«

Damit könnte der SVL unter anderem den ASV Grassau (11./20) unter Druck setzten, der zur gleichen Stunde beim wiedererstarkten SC Inzell (7./25) zu Gast ist. Nach drei Dreiern in Serie könnten die Schützlinge von Inzells Trainer Jürgen Biermaier sich nun mit einem weiteren Erfolg ein beruhigendes Punktepolster verschaffen.

Der FC Bischofswiesen (13./14) – zuletzt drei Siege in vier Partien – zeigt sich im Aufwind. Am Samstag um 16 Uhr wollen die Bischofswieser nachlegen. Doch Gast SC Vachendorf (5./30) hat seine drei Begegnungen im Jahr 2016 allesamt gewonnen – unter anderem gab es dabei den ersten Auswärtssieg.

Zum Abschluss des Samstags folgt um 17.15 Uhr noch die Partie des SV Kirchanschöring II (8./24) gegen den TSV Berchtesgaden (4./30). Die Gastgeber setzten auf ihre Heimstärke (5-2-1), die Gäste kanzelten zuletzt die DJK Otting mit 6:2 ab und kommen entsprechend selbstbewusst zum SVK II.

Dagegen ist bei Schlusslicht DJK Otting (14./13) das Selbstvertrauen nach vier Niederlagen am Stück im Jahr 2016 »im Keller«. Doch bei nur zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist ganz klar: Aufgeben werden sich die DJK-Fußballer sicher nicht, und daher wollen sie am Sonntag (15 Uhr) dem BSC Surheim (3./32) einen beherzten Kampf liefern. Zudem hat die DJK zwei Spiele weniger ausgetragen als die Konkurrenten. Da ist noch alles drin – aber das gilt im Moment (noch) für praktisch die ganze Liga ... who