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Hohe Hürde für den SV Kirchanschöring

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Alois Strasser (am Ball), zuletzt Torschütze im Derby gegen Erlbach, hat heute gute Chancen, in der Anfangsformation des SV Kirchanschöring bei dessen Gastspiel im niederbayerischen Pfarrkirchen zu stehen. (Foto: Butzhammer)

Vor einer hohen Auswärtshürde stehen die Fußballer des SV Kirchanschöring am 5. Spieltag der Landesliga Südost: Die Elf von Spielertrainer Patrick Mölzl gastiert am heutigen Samstag um 18 Uhr im Rennbahnstadion bei der TuS Pfarrkirchen, die als Tabellenvierter eine positive 2-1-1-Bilanz aufweist. Allerdings: Mit einem Sieg könnten die Gelb-Schwarzen den Vorjahresaufsteiger in der Tabelle überholen, denn der SVK lauert mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Niederbayern auf Position neun.


»Uns hat gegen Erlbach die Durchschlagskraft in der Offensive gefehlt«, meint Kirchanschörings Ehrenpräsident und Nachwuchstrainer Horst Hummelberger, der erst nach der Einwechslung von Alois Strasser – Torschütze zum 1:1-Endstand – den Offensivdrang sah, den er sich von Anfang an gewünscht hätte. Insofern dürfte Strasser gute Chancen besitzen, heute in der Anfangsformation aufzutauchen – zumal Mölzl für Urlauber Tobias Schild ohnehin einen »Ersatz« benötigt. Auch der ein oder andere Bankdrücker dürfte heiß auf einen Einsatz sein. Thaddäus Jell und Christian Heinrich kamen beispielsweise im Inn/Salzach-Duell gar nicht zum Zug, da Mölzl das Auswechselkontingent nicht komplett ausschöpfte. Besonders aufpassen sollten die Kirchanschöringer auf TuS-Torjäger Marc Bruche, der in dieser Spielzeit bereits fünfmal getroffen hat – und damit die Torschützenliste der Liga gemeinsam mit Marco Finster (FC Deisenhofen) anführt. Nur beim jüngsten 1:3 der Truppe von Trainer Alexander Sperl beim VfB Hallbergmoos traf der 26-Jährige nicht ins Schwarze.

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Zum Vergleich: Beim SV Kirchanschöring hat noch keiner öfter als einmal ins gegnerische Netz getroffen. Die bisherigen fünf Torschützen heißen Strasser, Mölzl, Schmidhuber, Heinrich und Sebastian Leitmeier. »Unsere Jungs können sicher mehr als sie gegen Erlbach gezeigt haben – das müssen sie halt jetzt in Pfarrkirchen beweisen«, so Hummelberger.

In der vergangenen Saison waren die Kämpfe zwischen beiden Mannschaften enge und torarme Duelle. In Niederbayern gewann der SVK 1:0, zu Hause musste man sich mit einem torlosen Unentschieden begnügen. Mölzl und seine Truppe hätten also nichts dagegen, wenn zumindest die bisherige Torsperre gegen die TuS weiter anhalten würde. Dass auch im Spiel nach vorne verstärkt die Post abgeht, darauf wurde während dieser Woche im Training das Hauptaugenmerk gerichtet. cs