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Hohe Auszeichnung für Ludwig Tradler

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Für hervorragende Dienste rund um den Judosport geehrt: Ludwig Tradler (Mitte) vom TSV Palling wurde mit dem 7. Dan ausgezeichnet. Der bayerische Vizepräsident Herbert Eberwein (links) und der oberbayerische Bezirksvorsitzende Denis Weisser überbrachten die gute Nachricht an den Pallinger.

Hohe Auszeichnung für Ludwig Tradler: Der Pallinger Judochef erhielt bei der Weihnachtsfeier des TSV Palling überraschend aus der Hand des Vizepräsidenten des Bayerischen Judo-Verbands, Herbert Eberlein, und des oberbayerischen Bezirksvorsitzenden Denis Weisser eine der höchsten Auszeichnungen im Judosport: Neben einer Verleihungsurkunde hatten die beiden den 7. Dan mitgebracht. Dieser wird unter anderem dann verliehen, wenn eine erfolgreiche Arbeit im internationalen Bereich oder auf DJB-Ebene geleistet wurde. Weltweit wird keine höhere Graduierung als der 10. Dan vorgenommen.


In der Würdigung des sportlichen Lebenswerks des 65-jährigen Pallingers betonte Eberwein, dass sich Tradler in überdurchschnittlicher Weise für den Judosport seit Jahrzehnten auf Lokaler, Bezirks- und Verbandsebene einbringt. 80 Prozent seiner Freizeit opfere der sichtlich überraschte Pallinger für den Judosport. Seine bisherigen sechs Dan hat er in der Zeit von 1978 bis 2001 verliehen bekommen, den letzten erhielt der Judo-Meister 2001 vom Ehrenrat des Deutschen Judo-Bundes (DJB) verliehen.

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Die Liste seines Engagements für den Judopsort ist lang: Ob es nun die Gründung der Pallinger Judo-Abteilung im Jahr 1973, seine weit über 500 Kämpfe für verschiedene Vereine oder die jahrzehntelange Tätigkeit als Prüfer und Kampfrichter ist – überall taucht der Name Tradler auf.

Der Pallinger-Abteilungsgründer bedankte sich bei den beiden Überbringern der Auszeichnung und zeigte sich hoch erfreut: »Mit der Ehre habe ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet« sagte der sonst selten sprachlose »Wigg« Tradler. awi