weather-image

Höchste Zeit für die Winterpause

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Er wurde frühzeitig eingewechselt: Mike Opara vom SV Kirchanschöring. (Foto: Butzhammer)

Im letzten Auswärtsspiel des Bayernliga-Jahres 2017 gab es für die Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring im schwäbischen Donau-Ries beim TSV Rain am Lech nichts zu feiern. Vor 130 Zuschauern im Georg Weber-Stadion lag der SVK schon früh zurück und verlor am Ende mit 2:0 (2:0).


»Wir waren heute leider in den ersten 20 Minuten nicht auf der Höhe«, äußerte ein enttäuschter SVK-Trainer Yunus Karayün nach Spiel-ende. So konnte das der Gegner »phasenweise sehr gut machen und hat die Treffer verdient erzielt.«

Anzeige

Danach sei es schwierig gewesen »auf so einem Boden fußballerisch eine Lösung zu finden«, so Karayün. Er zollte beiden Mannschaften ein Kompliment, »auf so einem Geläuf ist das alles andere als Fußball.«

In der zweiten Hälfte sah er seine Elf »ein Stück weit besser, vor allem kämpferisch«, und trauerte »dem ein oder anderen Elfmeterpfiff« nach. Alleine bei seiner Situation habe sogar der Gegenspieler gesagt, er habe ihn »erwischt«. Da hätte es zu Beginn der zweiten Halbzeit nochmals spannend werden können. Was es nicht wurde. Trotzdem stellte Karayün klar: Rain hat verdient gewonnen. Alle sind froh, wenn bald Winterpause ist.«

TSV-Trainer Karl Schreitmüller freute sich darüber, endlich wieder einen Sieg eingefahren zu haben, »und das auch noch zu null!« Er habe von seiner Mannschaft ein einfaches Spiel eingefordert. »Das heißt hinten alles wegräumen, Bälle vor, und vor allem die zweiten Bälle holen.« Solche Aktionen »spielerisch von hinten raus zu lösen« gehe einfach bei solchen Platzverhältnissen nicht mehr. Das habe seine Mannschaft sehr gut umgesetzt und sei sehr gut in das Spiel gekommen. Alle Spieler hätten »alles reingehauen und keinen Zweikampf verschenkt.«

Schon mit dem ersten Angriff prüfte der Tabellenvierte Dominic Zmugg im SVK-Kasten durch Maximilian Käsers Schuss. Bei der dritten Möglichkeit schepperte es bereits bei den Gelb-Schwarzen: Nach einem Eckball durch Johannes Müller stieg wieder Käser am vorderen Fünfereck am höchsten und köpfte zum 1:0 (16.) ein.

Angefeuert durch Kuhglocken und Trompeten erhöhte der Favorit wenig später auf 2:0, als Andreas Götz von links flankte und Marco Luburic das Leder ins SVK-Tor köpfte (23.). Yunus Karayün reagierte umgehend, beorderte Mike Opara zum Warmmachen, während die wenigen mitgereisten SVK-Fans erst in der 28. Minute einen Vorstoß sahen. Florian Hofmann tauchte in Bedrängnis vor Torwart Kevin Maschke auf, schoss das Leder aber direkt in Richtung von Torwart Kevin Maschke schoss, der mit beiden Fäusten zur Ecke klärte.

In der zweiten Halbzeit folgte die von Yunus Karayün anfangs beschriebene Aktion, als er sich gegen zwei Mann im linken Teil des Strafraumes durchsetzen wollte, zu Fall kam, der Strafstoß-Pfiff aber ausblieb. Die Heimelf hingegen spielte mehrere Konter nicht gut zu Ende, sodass in einem kampfbetonten Spiel bis zum Schlusspfiff beide Mannschaften auf dem schlammigen Geläuf um jeden Meter kämpften. Am Ende feierte Rain den Dreier, während der SVK in der zweiten Halbzeit eine Leistung zeigte, die positiv stimmte.

SV Kirchanschöring: Zmugg, Sahin Karayün, Eder, Kart (37. Opara), Yunus Karayün (72. Sandner), Köck, Gürcan, Eimannsberger, Hofmann (83. Wallisch), Schild, Sturm.

TSV Rain/Lech: Maschke, Triebel, Stefan Müller, Käser, Johannes Müller, Rothgang, Götz, Bauer, Luburic (65. Krabler), Brandt (80. Schüler), Friedl (72. Posselt).

Tore: 1:0 Käser (16.), 2:0 Luburic (23.) / -.

Schiedsrichter: Florian Böhm (Wolfratshausen).

Zuschauer: 130. mw

Italian Trulli