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Hochklassiges Bayernliga-Remis zwischen dem SVK und 1860 Rosenheim

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Manuel Omelanowsky (rechts, hier im Duell mit dem Rosenheimer Raphael Obermair) machte im Kirchanschöringer Mittelfeld viel Dampf. (Foto: Butzhammer)

SV Kirchanschöring: Kracker, Janietz, Höller (82. Vogl), Omelanowsky, Gürcan, Mölzl (32. Schmidhuber), Söll, Hofmann, Schild, Sturm, Jung.


TSV 1860 Rosenheim: Süßmaier, Markus Wallner, Lenz, Shabani, Linner (90. Schreffl), Obermair, Christoph Wallner, Köhler, Tomic, Zottl (76. Maurer), Maier.

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Schiedsrichter: Wallesch (Landshut).

Zuschauer: 567.

Tore: Fehlanzeige.

Ein taktisch und technisch hochklassiges und vor allem auch spannendes Fußballderby in der Bayernliga Süd mit Torchancen hüben wie drüben sahen 567 Zuschauer zwischen dem SV Kirchanschöring und dem TSV 1860 Rosenheim. Am Ende trennten sich beide Mannschaften 0:0.

Mit »etwas Glück und Entschlossenheit«

SVK-Spielertrainer Patrick Mölzl war, wenn man den Spielverlauf über 90 Minuten sehe, »nicht unglücklich«. Seine Jungs hätten »zu Null gespielt«, was in dieser Saison nicht »unsere größte Stärke ist«. »Wir hatten mehrere gute Szenen, die leider nicht gut zu Ende gespielt wurden«, sagte Mölzl, der seinen Vertrag beim SVK verlängert hat (siehe auch Bericht unten).

In der zweiten Halbzeit wären seine Spieler »nicht mehr so mutig mit dem Ball« gewesen. Der SVK habe die eine oder andere schwierige Situation mit »etwas Glück und Entschlossenheit« überstanden und »wenn es super läuft, macht der Manu Jung am Ende das Ding rein«. Dem neuen Rosenheimer Trainer, Robert Mayer, machten seine ersten 90 Minuten als Trainer in der Bayernliga »Spaß«. »Wir haben über weite Strecken des Spiels das umgesetzt, was wir uns vorgestellt haben«, so Mayer. Er wäre »mit der einen Null zufrieden, mit der anderen nicht«. Vor allem in Halbzeit eins hatte seine Mannschaft Probleme. Da wurde sein Team das eine oder andere Mal »ausgespielt, wir konnten das aber dann noch retten.«

In den ersten 20 Minuten sahen die Zuschauer eine Begegnung auf taktisch hohem Niveau, beide Mannschaften egalisierten sich im Mittelfeld. In der 23. Minute bediente Flo Hofmann mit einem hohen Ball aus dem rechten Mittelfeld Manuel Omelanowsky am linken Fünfereck, dessen Schuss aus spitzem Winkel parierte TSV-Torwart Dominik Süßmaier zur Ecke. In der 29. Minute war es wieder »Omo«, der sich nach einem klasse Pass von Patrick Mölzl links durchsetzte, die Rosenheimer aber gerade noch zur Ecke klären konnten.

In der 31. Minute hebelte Omelanowsky erneut links die Abwehr aus, passte nach innen, doch dort rutschten Manuel Jung und Yasin Gürcan jeweils mit der Schuhsohle am Leder vorbei – da hatte der SVK-Anhang bereits den Torschrei auf den Lippen. Von 1860 Rosenheim war bis dahin offensiv nichts zu sehen. Erst in der 32. Minute schoss Korbinian Linner von links aus 25 Meter über das SVK-Gehäuse.

In der 44. Minute waren wieder die Gelb-Schwarzen am Zug, nach einem Eckball von rechts von Flo Hofmann bekamen die 60er die Situation nicht unter Kontrolle, Tobias Janietz hob einen Abpraller auf links zu Jung, doch dessen Abnahme im Fallen mit dem rechten Außenriss hielt Dominik Süßmaier im Nachfassen.

In der zweiten Halbzeit traten die Rosenheimer von Beginn an forscher auf. Keine Minute war gespielt, da setzte der quirlige Linor Shabani einen abgefälschten Freistoß links ans Außennetz. In der 50. Minute schoss Linner eine Flanke von links von Markus Wallner im Fallen über das Tor. In der 53. Minute kam nach einer erneuten Flanke von Markus Wallner über links im Nachschuss Raphael Obermair ans Leder, doch dessen Bogenlampe ging an die rechte Eckfahne.

Kurz vor Schluss zwei Großchancen

Der TSV bestimmte das Spiel bis zur 80. Minute, der SVK hatte da nur Entlastungsangriffe mit Chancen durch Tobias Schild und Omelanowsky. Doch gegen Ende der Partie hätten durchaus die Gelb-Schwarzen als Sieger vom Feld gehen können: Nach einem Fehler im Spielaufbau der Gäste passte Gürcan zu Stephan Schmidhuber und bei dessen Schuss musste sich Süßmaier ganz lang machen. Fünf Minuten vor dem Ende die Riesenchance für den SVK: Nach einem Ballgewinn durch Schmidhuber im Mittelfeld, leitete dieser den Ball schnell zu Schild weiter, der wiederum schickte rechts Jung in die Tiefe und dessen Volley-Abnehmer ging knapp am linken Pfosten vorbei. mw

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