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Hochkarätig besetzte Rennen

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Große Sprünge werden den Zuschauern wohl am Wochenende beim Fridolfinger Supermoto geboten – so wie hier von Lokalmatadorin Steffi Köberle, die in der Klasse Amateure Elite starten wird. (Foto: www.supermotogirls.de)

Ein WM-Pilot, zwei Lokalmatadorinnen und viele weitere Fahrer aus der Region: Das Fridolfinger Supermoto am Pfingstwochenende (Samstag ab 8.30 Uhr, Sonntag ab 8 Uhr) bietet den Fans zahlreiche spannende Wettkämpfe. Es sind über 160 Fahrer gemeldet, damit ist das Rennen im Rahmen des Grenzland-Cups der am besten besetzte Lauf der Saison 2019. Neben den deutschen Fahrern sind auch Fahrer aus Ungarn, Tschechien und Österreich gemeldet.


Im Gewerbegebiet Kaltenbrunn in Fridolfing hat der ausrichtende AMC Freilassing auch ein ganz prominentes Vereinsmitglied zu Gast: Philipp Öttl (Ainring) – ansonsten in der Moto-2-Weltmeisterschaft unterwegs – geht in der hart umkämpften und schnellen Klasse VIII (Prestige) ins Rennen. Mehr noch: Öttl wird am Sonntag mittag auch eine Autogrammstunde geben.

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Auf der Strecke dagegen muss er sich harter Konkurrenz erwehren, schließlich wird beim Supermoto nicht nur auf Asphalt, sondern auch auf einem Streckenabschnitt im Gelände gefahren. Zu Öttls Kontrahenten gehören seine Vereinskollegen Ludwig Eschlberger (Surheim) und Kevin Zahorak (Freilassing), ebenso wie der Fridolfinger Rudolph Lechner, der Reischacher Christian Pacher und der Inzeller Peter Mayerbüchler.

Ein echtes Heimspiel haben auch die Fridolfingerinnen Steffi und Nicole Köberle, die beide für den AMC antreten. Steffi Köberle konzentriert sich ja schon seit längerer Zeit vorwiegend aufs Motocross, doch vor heimischer Kulisse mischt sie nun in der Disziplin Supermoto mit. Die 21-Jährige tritt in Fridolfing in der Klasse V (Amateure Elite/450 ccm) an. Diese Klasse ist mit etwa 30 Teilnehmern fast ausgebucht. Hier hofft Steffi Köberle – nach dem Sieg in der Klasse Young Racer im Vorjahr – wiederum auf eine sehr gute Platzierung.

In der Klasse VI (S 3 Junioren/Young Racer) – der zweitschnellsten Gruppe nach der Prestigeklasse – fährt ihre Schwester Nicole Köberle mit. Die 18-Jährige trifft neben ihrer Vereinskollegin Maria Eschlberger unter anderem auch auf Thomas Hiebl. Der Teisendorfer führt derzeit die Gesamtwertung an und will auch in Fridolfing an seine bisherigen starken Leistungen anknüpfen. Der Klasse gehört auch Christoph Geier (MSC Kirchweidach) aus Feichten/Alz an.

Der Nachwuchs ist in den Klassen I bis III (50 ccm, 65 cm und 85 ccm) vertreten, ebenso in der Klasse IV (Amateure Beginner), in der unter anderem Tobias Gitzinger, Elias Leitner (beide MSC Tittmoning-Kirchanschöring) und der Fridolfinger Tobias Steinmaßl am Start sind.

Doch auch die etwas älteren Piloten und deren Fans kommen auf ihre Kosten: In der Klasse Old Boy (bis 50 Jahre) und der Klasse Gentlemen Ü 50. Bei den Old Boys mischen unter anderem der Traunsteiner Michael Kozlirsch (MSC TK) sowie dessen Waginger Vereinskollege Josef Weidinger mit. In der Ü 50 ist Gastgeber AMC Freilassing durch Bernd Zahlauer vertreten. Und mit 68 Jahren ist Josef Böhm (MSC Altmanns) der älteste Teilnehmer in Fridolfing. Er hat sich vorgenommen, einige jüngere Kollegen hinter sich zu lassen.

In der Stoppelklasse (Enduro) sind der Tittmoninger Hannes Bereiter, dessen Teamkollegen Thomas Hurnaus und Linus Huber (alle MSC TK), der Tittmoninger Andreas Maier (MSC Kirchanschöring) sowie vom AMC Freilassing Denis Bruckmann (Fridolfing), Christian Schauer (Freilassing), und Christian Reiter-Hiebl (Surheim) im Einsatz.

Beginn des freien Trainings ist am Samstag ab 8.30 Uhr. Nach der Mittagspause (11.45 bis 12.30 Uhr) geht es mit der zweiten Runde des freien Trainings weiter, ab 15.20 Uhr wird im Zeittraining jeweils um die besten Startpositionen in den Rennen gekämpft.

Diese finden am Sonntag statt, der um 8 Uhr mit den Warm Ups beginnt. Vor den ersten Läufen gibt es noch einen Höhepunkt für die Fans: Eine Stuntshow von 10 bis 10.15 Uhr. Von 12.15 bis 12.30 Uhr und von 16 bis 16.15 Uhr sind weitere Stuntshows geplant. Um 10 Uhr beginnen die ersten Läufe. Die Klassen Young Racer (12.55 Uhr) und Prestige (13.35 Uhr) haben ihre ersten Läufe aber erst nach der Mittagspause. Die zweiten Rennen dieser hochkarätigen Klassen bilden dann ab 16.35 Uhr (Young Racer) und 17.15 Uhr (Prestige) den krönenden Abschluss. who