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Hervorragendes Ergebnis für den guten Zweck

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Sie freuten sich über die Spenden im Wert von insgesamt 16 000 Euro (von links): Romy Groß-Angerer, Klaus Wolfermann, Magdalena Neuner und Tobias Angerer. (Foto: Wukits)

Am Ende war es die Summe von 16 000 Euro für den guten Zweck gewesen, die dem ehemaligen Weltklasse-Langläufer Tobi Angerer den Satz entlockte: »Ihr seid der Wahnsinn, herzlichen Dank.« Diese Summe wurde bei der mittlerweile dritten Auflage der »Tobias-Angerer-Golf-Challenge auf dem Platz des Golf-Resorts Achental erspielt.


Rund 120 Teilnehmer waren auf dem Golfplatz in Grassau am Start, darunter auch eine Reihe aktiver und ehemaliger Spitzensportler. An deren Spitze war die Ex-Biathletin Magdalena Neuner – sie war in ihrer Eigenschaft als Schirmherrin des Irmengard-Hofs gekommen. Die 29-Jährige freute sich über einen Scheck von 8000 Euro für die Einrichtung, in der schwerstkranke Kinder mit ihren Angehörigen am Chiemsee entspannen können.

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»Ich werde in Kürze zum zweiten Mal Mutter und habe das Glück, auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Davon möchte ich etwas zurückgeben«, meinte sie in ihrer sympathischen Art. Der andere Teil der erspielten Summe geht an die Special Olympics Bayern, für die Tobi Angerer genauso wie für den Irmengard-Hof, als Botschafter tätig ist.

»Deswegen bin ich gerne zu diesem Turnier gekommen«, so Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster der mit der Sonne um die Wette strahlte. »Ich kenne den Tobi als Sportler bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Er ist ein toller Mensch und ich unterstütze ihn natürlich bei seiner Aktion«, meinte Schuster weiter über den Traunsteiner, der als Aktiver für den SC Vachendorf angetreten war. Vor Ort waren auch die erfolgreichen Rodler aus dem Berchtesgadener Land. Die Doppelsitzer Tobias Arlt und Tobias Wendl schwangen wie Weltmeister Felix Loch den Schläger. Loch ist derzeit bereits wieder in der Saisonvorbereitung und privat im »Siebten Himmel.« Kürzlich hat er seine Freundin Lisa geheiratet und demnächst erwarten die beiden ihr erstes Kind. »Da muss ich einiges unter einen Hut bringen«, verriet der Meister der Kufen.

Sportlich liegt der Fokus im kommenden Winter auf der Weltmeisterschaft in Innsbruck. Im Hinterkopf hat er aber auch bereits die erfolgreiche Titelverteidigung bei den Olympischen Spielen 2018.

Ebenfalls dabei war der Speerwurf-Olympiasieger von 1972, Klaus Wolfermann, ebenso wie Boxer Sven Ottke oder auch Skispringer Markus Eisenbichler. »Es macht unheimlich Spaß, wenn auch der Golfball meistens nicht dahin will, wo ich ihn haben will«, meinte der Traunsteiner Unternehmer Franz Wimmer schmunzelnd. Ein großer Tag war das Turnier auch für jene 15 jungen Langläufer, die aufgrund ihrer Leistungen im vergangenen Winter die Sportler als Caddys begleiten durften.

Einen besonderen Part hatte Simon Hangel, der Leiter Golfakademie Grassau. Der PGA Head Golf Professionell führte für eine Spende von fünf Euro den Abschlag an einer der Bahnen für die Teilnehmer durch. Alleine dadurch kamen 500 Euro zusammen. Bei so viel Einnahmen für den guten Zweck wurde das Ergebnis fast zur Nebensache. So gewann bei den Damen Stefanie Kriechbaum vom Golfclub Chieming die Bruttowertung. Bei den Herren setzte sich Frank Pasternacki vom Golfclub Bad Rappenau durch. SHu