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Hervorragender Sport und spannende Prüfungen

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Sie war beste Lokalmatadorin im Großen Preis von Ising: Nicole Scheller, die sich hier den dritten Platz sicherte. (Foto: Weitz)

Spannender Sport und gute Zuschauerkulisse: Sehr zufrieden war man beim ausrichtenden PSC Ising mit dem Verlauf des viertägigen nationalen Hallentuniers der Springreiter auf Gut Ising. »Wir haben tollen Sport gesehen und es ist alles unfallfrei verlaufen. Und an den beiden letzten Turniertagen war die Halle wieder richtig voll«, freut sich Turnierleiter Josef Beilmaier.


Insgesamt rund 110 Reiter mit 380 Pferden nahmen teil. »Da hatten wir täglich rund 300 Starts«, so der Turnierleiter. »Auch die Teilnehmer waren alle sehr zufrieden. Sie konnten draußen auch den großen Abreitplatz nutzen.«

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Am höchsten dotiert mit je 4000 Euro Gesamtsumme waren am letzten Turniertag der Große Preis der Brauerei Wieninger sowie tags zuvor der Preis der Tesla Motors München. In beiden S**-Prüfungen gab es Spitzenplätze für die heimischen Asse, auch wenn der Sieg jeweils von auswärtigen Sportlern geholt wurde.

Hendrik Gravemeier nur knapp geschlagen

Beim Preis der Firma aus München – einem Springen der Klasse S mit Stechen** – setzte sich Hans-Günther Goskowitz (PSV St. Ingolstadt-Hagau) durch. Nur 14 Hundertstelsekunden langsamer war hier Hendrik Gravemeier (RFV Rupertiwinkel) mit seinem Pferd Cortez und holte sich den zweiten Platz vor Sascha Braun (RC Achern). Achter wurde Uli Hacker von der TG Rosenheim-Land. Der Isinger David Will, der für den RUF Pfungstadt antritt, belegte hier den 12. Platz.

Beim Großen Preis der Klasse S** mit Stechen tags darauf holte sich – wie bereits kurz berichtet – Maximilian Lill (PSG Scheizer Hof) auf Cappucciono die Siegprämie von 840 Euro und wurde zudem mit seinem Pferd Colantinue auch noch Zweiter. Den dritten Podestplatz holte sich Lokalmatadorin Nicole Scheller (RFV Rupetiwinkel) auf ihrem Pferd Koby du Vartellier vor Uli Hacker. Mit Camina wurde Nicole Scheller zudem Siebte. Rang 12 ging an David Will vor Hendrik Gravemeier.

Vier weitere Springen der Klasse S* standen ebenfalls auf dem Programm – zwei davon waren die Qualifikation sowie das Finale im Nürnberger Baupokal U 21. In der Qualifikation holte sich Maximilian Lill (PSG Schweizer Hof) ebenso den Sieg wie im Finale. Damit rückte er in der Gesamtwertung der Cup-Serie mit Springen an neun Veranstaltungsorten noch mit 156 Punkten auf den fünften Rang nach vorne. Den Gesamtsieg mit 214 Punkten holte sich Anton Lein (RFV Bad Wörishofen), der in Ising Zweiter des Finales – nach Rang 8 in der Qualifikation – wurde. Zweite der Serie wurde mit 172 Punkten Kirsten Schweiger vom PSV St. G Ingolstadt-Hagau (in Ising: jeweils 5. Platz Finale und Qualifikation) vor Chantelle Bremer (162 Punkte) vom RFV Donauwörth. Bremer musste sich in Ising mit den Plätzen 14 (Finale) und 20 (Qualifikation) begnügen.

Nicole Scheller Zweite vor Uli Hacker

In einer weiteren Springprüfung der Klasse S* musste sich Nicole Scheller auf Camina nur dem siegreichen Maximilian Weishaupt (RFV Jettingen) geschlagen geben. Dritter wurde Uli Hacker auf Cornea und holte mit Fly High als Zehnter einen weiteren Geldrang. Zwölfter wurde David Will, Rang 14 erkämpfte Barbara Meindl vom RFV Rupertiwinkel.

Einen hervorragenden vierten Platz erreichte die Trostbergerin Julia Schönhuber in einer Springprüfung der Klasse S* für sieben- und achtjährige Pferde. Hier gewann Lawrence Greene (RA München) mit seinem Pferd Fräulein Meier vor Maximilian Lill (Queens Dancer), Monika Dirr (RFV Illertissen, auf Chicca d'Oro) sowie Schönhuber mit Pomeline Z. Mit ihrem Pferd Ziro Percent wurde die für den RV Seehof am Waginger See startende Schönhuber zudem Elfte.

Nun ist für Ausrichter und Sportler das Saisonende nahe. Am ersten Dezember-Wochenende »gibt es auf dem Salzburger Messegelände noch ein interessantes Hallenturnier, bei dem viele unserer Sportler dabei sind«, so Beilmaier. who