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Gut in Fahrt war der heimische Eisspeedway-Pilot Stefan Pletschacher zuletzt beim Training in Kamensk-Uralsky (Russland). Nun hofft der Ruhpoldinger, dass er sich auch bei der WM-Qualifikation in Finnland durchsetzen kann. (Foto: Weitz)

Allmählich wird es ernst für die heimischen Eisspeedway-Piloten. Am 13. Januar 2018 stehen in Ylitornio (Finnland) und Örnsköldsvisk (Schweden) die WM-Qualifikationen auf dem Programm. Und nur wer hier erfolgreich ist, kann auch sicher seine Teilnahme beim Eisspeedway-Grand-Prix am 17./18. März 2018 in Inzell planen.


Daher steht jetzt die Vorbereitung im Mittelpunkt. Der Ruhpoldinger Stefan Pletschacher war gerade erst in Russland unterwegs. »Das war eine erfolgreiche 10 000-Kilometer-Fahrt«, bilanziert er den Trip nach Kamensk-Uralsky (und zurück).

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Gute Straßen dank der Fußball-WM

Bereits zum fünften Mal war er dort, »und diesmal hatten wir wirklich super Trainingsbedingungen«, berichtet er. Aber sogar die An- und Rückreise (71 bzw. 69 Stunden) verliefen diesmal »so gut wie noch nie. Wir hatten super Straßenverhältnisse, man merkt, dass in Russland wegen der Fußball-WM 2018 viel gebaut wurde.«

Wichtiger war aber natürlich, dass in Kamensk-Uralsky die Eisverhältnisse passten. »Wir waren dort eine gute Truppe mit einigen Westeuropäern wie Max Niedermaier (Edling), Tobias Busch (Stralsund), Harald Simon, Charly Ebner und Josef Kreuzberger (alle Österreich). »Mal haben wir miteinander trainiert, mal mit den Russen. Alle haben sich gut präsentiert, und ich habe mich von Tag zu Tag gesteigert«, freut sich der 38-Jährige.

Keine Probleme mit der lädierten Schulter

Zum Abschluss gab es ein Testrennen, »und da bin ich mit zehn Punkten Vierter geworden, als bester Westeuropäer«, zeigt sich Pletschacher angetan. Fast noch wichtiger aber: »Die Schulter (im Vorjahr bei einem Sturz kräftig lädiert, d. Red.) hat zwar manchmal ein bisserl gezwickt, aber es hat mich beim Fahren nicht beeinträchtigt. Das war vorher meine Hauptsorge.« Der von Tuner Manfred Knappe senior gerichtete Motor lief ebenso gut, auch das Fahrwerk passte.

»Ich konnte ja bei allem auf dem Bewährten aus dem Vorjahr aufbauen. Am Fahrwerk haben wir noch etwas geändert, und jetzt fahre ich sogar mit dem eigentlichen Ersatzmotorrad lieber als mit der bisherigen Einsatzmaschine – gerade bei hartem Eis.« So, wie es dieses in Russland gibt, und auch in Ylitornio, wo Pletschacher, der dort – wie auch Max Niedermaier und Tobias Busch – die Qualifikation bestreiten wird. »Ja, auch in Finnland gibt es knallhartes Eis, auch wenn die Bedingungen ein wenig anders sind. Und sogar die Bahn ist ähnlich wie in Kamensk-Uralsky, allerdings ist sie in Ylitornio noch etwas kürzer«, weiß der Ruhpoldinger.

Um optimal vorbereitet zu sein, will er nach einer Pause über die Weihnachtsfeiertage anschließend nach Möglichkeit noch einige Vorbereitungstage einlegen sowie nach Möglichkeit das Testrennen in Weißenbach (Österreich) am 6. Januar bestreiten. Die Fortschritte, die er nun in Russland gemacht hatte, gelte es, zu stabilisieren.

»Schwere Partie« bei der WM-Qualifikation

Denn bei der WM-Qualifikation in Finnland, bei der ihn wieder sein Trainer Anatolj Bondarenko sowie die Mechaniker Tobias Grasser (Pfaffing) und Stefan Profa (Landshut) begleiten werden, wartet »eine schwere Partie« auf den 38-Jährigen: »Da kommen pro Quali nur sechs Piloten weiter. Bei einer Ein-Tages-Veranstaltung darf da keine Kleinigkeit schiefgehen«, weiß er. Daher gelte es, leistungsmäßig »nochmal eine Schippe draufzulegen.« Damit es erst in Ylitornio klappt – und dann möglichst in der kompletten Grand-Prix-Serie, mit dem Heimspiel in der Inzeller Max-Aicher-Arena als Höhepunkt ... who

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