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»Herausragende Repräsentanten des Chiemgaus«

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Der Landkreis Traunstein kann wieder auf ein sportlich sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Viele Sportler – insbesondere im Wintersport, aber auch in diversen Sommersportarten – konnten sich national, aber auch international auf einer harten Wettbewerbsbühne behaupten und oft gute bis sehr gute Erfolge verbuchen.  


So zeichnete Landrat Hermann Steinmaßl beim Sportlerempfang des Landkreises 109 Sportler aus, die als »Einstiegsvoraussetzung« im vergangenen Jahr mindestens einen Deutschen Meistertitel erkämpft hatten. Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Chiemgauer Panthers an Tobias Angerer (siehe dazu auch den unten stehenden Artikel).

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Landrat Steinmaßl ging zu Beginn der Ehrung zunächst noch einmal auf den kürzlich verstorbenen BLSV-Vorsitzenden Willi Weinl ein, der sowohl für den Breiten- als auch für den Leistungssport in der Region Enormes geleistet habe. Anschließend verwies Steinmaßl darauf, dass sich der Landkreis in Form von Übungsleiter-Zuschüssen oder beim Bau von Sportstätten und Turnhallen für den heimischen Sport engagiere. Mit den zwei internationalen Wettkampfstätten in Inzell und Ruhpolding verfüge man im Landkreis zudem über »Weltmeisterstadien«.

Die geehrten Sportler würden auf höchstem sportlichen Niveau Einsatzwillen, Ausdauer, Talent und Fleiß zeigen, betonte der Landkreischef. Mehr noch seien sie aber auch in der Region und darüber hinaus Sympathieträger: »Sie sind hervorragende Repräsentanten des Chiemgaus in aller Welt«, sagte Steinmaßl. So käme den erfolgreichen Sportlern neben der Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche auch die Aufgabe zu, ihre Heimat bei den weltweiten Wettbewerben zu repräsentieren.

Auch der Landkreis habe als Gastgeber bei internationalen Sportveranstaltungen bereits mehrfach seine Weltoffenheit und Toleranz unter Beweis gestellt: »Das sind Friedensdemonstrationen von 80 000 Besuchern. Darauf sind wir stolz«, erläuterte der Landrat in Anlehnung an die Biathlon-Wettbewerbe in Ruhpolding der vergangenen Jahre.

In seinen Dank schloss er auch die »starken Stützen« der Sportler ein: Familie, Trainer, Sponsoren und unzählige ehrenamtliche Helfer. In diesem Zusammenhang wurde der Keller-Steff aus Übersee geehrt, der mit seiner Band ein Benefizkonzert gegeben hatte, um 22 Sportlern aus dem Landkreis die Teilnahme an den Special Olympics zu ermöglichen.

Die Moderation der Ehrung übernahm in bewährter Weise Harald von Knoerzer. Den Löwenanteil der Ausgezeichneten machten die Wintersportler aus. Im Sommersportbereich waren unter anderem Schwimmen, Segeln, Einrad oder auch Kickboxen und Ringen vertreten. Die beiden Boogie-Woogie- Tänzer Gabi und Hans Prems legten spontan eine Einlage aufs Parkett. Nicht immer befindet sich der Verein der »Besten der Besten« auch am Wohnort. So wohnen manche Sportler weiter weg, starten aber für einen Verein in der Region beziehungsweise aus dem Landkreis und wurden deshalb von ihrer Kommune für die Ehrung angemeldet und von einer Fachjury ausgewählt.

Steinmaßl schloss die gut zweieinhalbstündige Veranstaltung mit dem Hinweis ab, dass man in der Region großen Wert auf die Förderung der Nachwuchssportler lege und diesbezüglich über großes Potenzial verfüge. Dazu passte die von Moderator von Knoerzer aktuell verlesene »Erfolgsmeldung« des jungen Traunsteiner Ringers Artur Tatarinov, der an diesem Abend den Deutschen Meistertitel bei den Junioren errungen hatte.

Die »Guten A-Band« sorgte für die musikalische Untermalung eines Abends, an dem die Sportler, Freunde und Familienangehörigen, aber auch zahlreiche Bürgermeister noch lange über die Erfolge und Misserfolge im Sport sprachen – und die liegen bekanntlich oft sehr nah beisammen. Weitere Bilder von der Sportlerehrung finden Sie unter www.traunsteiner-tgablatt.de awi