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Heimspiel-Doppelpack für den TSV Waging

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Der Waginger Veit Gröbner (links, hier im Duell mit dem Ebersberger Michael Steppan) dürfte heute wieder im »Seerosen«-Kader dabei sein. (Foto: Weitz)

Heimspiel-Doppelpack für die Bezirksliga-Kicker des TSV Waging am ersten Oktober-Wochenende: Am heutigen Samstag erwarten sie den VfB Forstinning, am Montag kommt der Kirchheimer SC zur Nachholpartie ins Wilhelm-Scharnow-Stadion. Anstoß ist jeweils um 14.30 Uhr.


Beide Gegner sind wohl nur schwer zu schlagen, zumal die »Seerosen« weiter auf den einen oder anderen wichtigen Akteur verzichten müssen. Beispielsweise fehlt der Rotsünder vom vergangenen Wochenende beim 0:3 in Ostermünchen, Berni Mühlbacher.

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Zudem liegen Aufsteiger Forstinning (2. Platz), der sich am Mittwoch mit 4:2 gegen den TSV Dorfen durchsetzte, und Landesliga-Absteiger Kirchheim (6.) in der Tabelle weit vor den Schützlingen von Wagings Trainer Ali Gezer (15.).

Veit Gröbner ist wieder im Kader

Positiv ist auf alle Fälle, dass Veit Gröbner wieder zur Verfügung steht. Der Routinier dürfte also auf jeden Fall auf Gezers Zettel auftauchen. Ob das auch für TSV-Abteilungsleiter Stefan Hinterreiter gilt, der die zuletzt nicht immer sattelfeste Abwehr stabilisieren könnte, ist offen. Zuletzt gab er in der »Zweiten« sein Comeback nach längerer Verletzungspause und kassierte mit dem Team eine 1:2-Niederlage beim SV Neukirchen (A-Klasse VI). »Wenn Ali mich braucht, bin ich natürlich dabei«, sagt Stefan Hinterreiter, der jedoch unumwunden zugibt, »dass mir schon noch etwas Spritzigkeit und Ausdauer fehlen«.

Generell sei man im Waginger Lager stets bemüht, Ausschau nach Verstärkungen beziehungsweise interessanten Spielern zu halten. Ob man jedoch während der Winterpause personell nachlegen kann, hänge laut Hinterreiter auch davon ab, »wie wir uns da im Vergleich zu anderen Vereinen positionieren können – auch der SB Chiemgau Traunstein und der ESV Freilassing werden sich verstärken wollen«. Und die »Seerosen« liegen als klassentieferer Verein geografisch in etwa dazwischen. Es werde also nicht leicht, adäquate Kicker an Land zu ziehen, fügt er hinzu,

»Ich wäre aber auch schon froh, wenn alle Spieler unseres derzeitigen Kaders mal fit wären«, sagt Hinterreiter. Zumindest in der Frühjahrsrunde 2017 könnte das ja tatsächlich möglich sein ... cs