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Heimspiel gegen Augenthaler-Verein

Ein Heimspiel-Doppelpack steht in der Fußball-Landesliga Südost für den SV Kirchanschöring bevor: Am heutigen Samstag um 14 Uhr bestreitet die Crew von Trainer Günter Heberle das letzte Vorrundenduell gegen den FC Vilshofen, am Samstag, 3. November, ebenfalls um 14 Uhr, wird die Rückrunde gegen den SV Pullach eröffnet.

»Haupt- und Nebenplatz sind in gutem Zustand«, bestätigte gestern SVK-Pressesprecher Sepp Thanbichler, »ich gehe davon aus, dass wir beide Spiele – nach dem Landesliga-Spiel auch noch die Kreisklassen-Partie – über die Bühne bringen werden.«

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Der FC Vilshofen, der heute zu Gast ist, hat nicht nur wegen seiner früheren Bayernliga-Zugehörigkeit einen guten Namen, sondern vor allem auch deshalb, weil er der Heimatverein von Klaus Augenthaler ist. Der Weltmeister von 1990 kickte von 1964 bis 1975 bei den Grün-Weißen, ehe er seine Karriere beim FC Bayern München fortsetzte. Doch der FCV ist auch Heimatclub von Fred Arbinger, der in der II. Liga den SV Wacker Burghausen trainiert hat, damals als Nachfolger von Markus Schupp den Abstieg aber nicht verhindern konnte.

Aktuell werden die Kicker von der Donau vom 30-jährigen Spielertrainer Rudi Vogl trainiert – und liegen mit einem Zähler Vorsprung auf die »Anschöringer« auf Platz zehn. Die Niederbayern kommen mit großem Selbstvertrauen zum SVK, nachdem sie zuletzt den TuS Holzkirchen mit 2:0 in Schach hielten.

»Mit unseren 20 Punkten haben wir die Hälfte der angestrebten 40 Zähler erreicht«, zeigt sich aber auch Thanbichler zufrieden, »mit einem 'Dreier' gegen Vilshofen könnten wir einen weiteren Schritt in die richtige Richtung machen – und nebenbei die Vilshofener in der Tabelle überholen.« Der jüngste Auftritt beim Kirchheimer SC war zwar nicht das Gelbe vom Ei, doch die Euphorie der vorherigen Siegesserie sei keineswegs verflogen, betont der Pressesprecher: »Kirchheim hat sich nach seiner relativ frühen Führung eingeigelt. Und wir haben keinen Weg gefunden, um diesen massiven Abwehrriegel zu knacken.«

Doch man habe die Fehler aus dem Kirchheim-Spiel während der Woche genau analysiert und dementsprechend wurde auch trainiert. Thanbichler: »Im Abschlusstraining konnte man der Mannschaft anmerken, dass sie die Scharte von Kirchheim so schnell wie möglich auswetzen will.« cs