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Heimsieg für die DJK-Basketballer

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Traunsteins Alexander Dömel (von links) setzte sich zwar gegen Münchens Ömer Kayali und Josef Svoboda durch und erzielte 25 Punkte, trotzdem fiel der Sieg der DJK mit 74:66 am Ende noch relativ knapp aus. (Foto: Weitz)

Die Basketballer der DJK Traunstein haben sich in der Bezirksoberliga gegen den TSV München Ost vor heimischer Kulisse mit einem 74:66-Erfolg für die Hinrunden-Niederlage (60:70) revanchiert. Sie sind zwei Spieltage vor dem Saisonende in der Tabelle etwas aufgerückt (6. Platz/9:11 Siege/18 Punkte).


Dennoch ist der Klassenerhalt noch nicht ganz sicher. Theoretisch besteht noch Gefahr, wenn am nächsten Spieltag Verfolger TuS Holzkirchen (10./8:13/ 16) den schon feststehenden Aufsteiger in die Bayernliga, den BC Hellenen  II (2./18:3/36), zu Hause bezwingt und mit den Traunsteinern punktgleich wird. Der TuS landete überraschend beim MTSV Schwabing III (8./9:12/18) einen deutlichen 86:94-Sieg und blieb damit auf Tuchfühlung.

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Die Partie begann mit schön herausgespielten Punkten von Traunsteins Alexander Dömel und Center Chris Ortner (6:0), ehe die Münchner in der 4. Spielminute von der Freiwurflinie punkteten. Nach dem ersten Viertel lagen die Platzherren durch Dreipunktetreffer von Matthias Kurzmeier und Mathias Magg mit 21:9 in Front.

Das schnelle Tempospiel führte zum Erfolg, auch die Treffsicherheit stellte sich ein. Es knüpfte mit zwei Körben in Folge an eine gute Anfangsphase an. Simon Scharf mit einem der wenigen Freiwürfe, Magg mit erneutem Distanztreffer, Ortner und Dömel sorgten für eine zwischenzeitliche 39:17-Führung.

Die Gäste erhielten 39 Freiwürfe zugesprochen, sie ließen davon aber 23 ungenutzt. Die Auslegung der Fouls erfolgte aus DJK-Sicht etwas einseitig, denn am Ende der Partie mussten Philipp Aigner, Christian Ortner, Simon Scharf und Max Hoernes das Feld frühzeitig wegen Erreichens der Foulgrenze verlassen – bei München hingegen nur ein Spieler.

Kurz vor dem Pausenpfiff gelangen den Gästen noch drei Körbe, sodass es beim Stand von 39:25 in die Halbzeit ging. DJK-Trainer Alexander Aigner ermahnte sein Team, das derzeit in dieser Formation die Bestbesetzung darstellt, weiter konzentriert zu bleiben und sich die Führung nicht mehr nehmen zu lassen.

Nach Wiederbeginn waren es ein Schnellangriff und ein Dreipunktetreffer von Max Hoernes, aber auch immer wieder hart erkämpfte Punkte des Allrounders Alexander Dömel in der Zone, die trotz Fouls ins Ziel fanden. So baute die DJK den Vorsprung auf 53:33 aus.

Als Michael Aicher und Kapitän Simon Scharf ebenfalls trafen, ging die DJK beim Stand von 58:42 aussichtsreich ins Schlussviertel. Nun machte sich die Foulbelastung bemerkbar, die den neunköpfigen Kader der Traunsteiner ausdünnte. München traf ein ums andere Mal aus der Distanz, sodass die Führung zusehends schmolz. Zwei Minuten vor dem Ende – beim Stand von 71:63 – verspielte Traunstein auch die Möglichkeit, im direkten Vergleich bei über zehn Punkten Differenz besser dazustehen, und war froh über den 74:66-Erfolg.

Für die DJK spielten Michael Aicher (5 Punkte), Alexander Aigner (2), Philipp Aigner, Alexander Dömel (25), Max Hoernes (13/1 Dreier), Matthias Kurzmeier (3/1), Matthias Magg (11/3), Christian Ortner (6) und Simon Scharf (9). C.H.

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