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Heimniederlage lässt alle Hoffnungen platzen

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Er brachte mit seinem Treffer zum 1:0 die Siegsdorfer in Führung, doch letztlich gab es eine schmerzliche 3:4-Niederlage: Andreas Martienssen. (Foto: Weitz)

Mit einem Viererpack zerstörte der Spieler des Tages, Manuel Omelanowsky vom SV Kirchanschöring II, sämtliche Hoffnungen des TSV Siegsdorf, doch noch den ersehnten Relegationsplatz in der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV zu erlangen. Mit einem Sieg wäre man nach der Niederlage des SV Oberteisendorf (0:1 gegen Surheim) sicherer Zweiter gewesen und hätte die Chance auf den Aufstieg in die Kreisliga gehabt.


Die Hausherren begannen mit viel Schwung, man setzte die Landesliga-Reserve aus Kirchanschöring früh in deren Hälfte unter Druck, jedoch noch ohne nennenswerte Chance, die dann überraschend der SVK II in der 8. Minute hatte. Thomas Mayer prüfte Siegsdorfs Schlussmann Stephan Popp mit einem Fernschuss aus gut 20 m, doch Popp lenkte den Ball zur Ecke. In der 14. Minute fiel dann aber der Führungstreffer für Siegsdorf, Andreas Martienssen setzte sich im Eins gegen Eins zentral am 16er gegen zwei Abwehrspieler durch und zirkelte das Leder ins rechte untere Eck.

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Doch die Gäste hielten dagegen und erzielten in der 24. Minute den 1:1-Ausgleich durch Manuel Omelanowsky, nachdem er vier Siegsdorfer wie Slalomstangen stehenließ und das Leder schließlich unter Popp aus kurzer Distanz hindurchspitzelte. Die Heimelf hatte durch Florian Mader per Kopfball eine kleine Möglichkeit (30.), der Ex-Siegsdorfer Fabian König im Tor der Gäste konnte kurz darauf einen Wittmann-Drehschuss aus 16 m per Glanzparade abwehren (38.).

In der 43. Minute fiel dann aber doch das psychologisch wichtige 2:1 für den TSV. Wittmann steckte den Ball perfekt durch in den Lauf von Florian Mader, der zunächst noch allein vor König an diesem scheiterte, im Nachsetzen schoss er aber durch zwei Abwehrspieler auf der Linie hindurch doch noch zur Pausenführung ein. Zu diesem Zeitpunkt stand der TSV Siegsdorf auf dem zweiten Tabellenplatz, doch es kam in der zweiten Halbzeit ganz anders.

Die Gäste aus Kirchanschöring steckten niemals auf und boten die gesamte Partie hinweg dem TSV Siegsdorf Paroli und erzielten das 2:2 (55.). Omelanowsky konnte sich das Leder nach einer Ecke problemlos herunterstoppen und wuchtete unhaltbar zum Ausgleich ein.

Die über die gesamte Saison so sattelfeste Abwehr des TSV bekam an diesem Tag den jungen Stürmer einfach nicht in den Griff, so strich ein weiterer Fernschuss nur knapp übers Gehäuse (62.). In der 68. Minute dann der dritte Streich von Omelanowsky, als er zentral 35 m vor dem Tor den etwas zu weit vor dem Gehäuse stehenden Popp per sehenswertem Schlenzer ins rechte Kreuzeck zum 2:3 überlupfte. Siegsdorf warf in der Folgezeit alles nach vorne, der SVK blieb aber weiterhin mit Kontern gefährlich, der eingewechselte Andreas Stoewe scheiterte etwas überhastet aus gut 20 m (73.).

Die Felber-Elf versuchte nun ihr Glück mit Standards. Nach einer Wittmann-Ecke bekam Andreas Martienssen in Rückenlage nicht mehr genügend Druck hinter seinen Kopfball (76.), nur zwei Minuten später scheiterte Florian Mader per Freistoß aus 22 m am Gästetorwart.

Den entscheidenden Nackenschlag erteilte dann wieder Manuel Omelanowsky. Abermals tanzte er zwei Gegenspieler aus und schoss eiskalt am Strafraum flach zum 2:4 (84.) ein. Stefan Walcher hätte nochmal den Anschluss herstellen können, doch er brachte das Leder aus 5 m nicht im Kasten unter (85.), nachdem König einen Mader-Freistoß nur abprallen lassen konnte. Florian Mader betrieb per sicher verwandelten Fouleflmeter nur noch Ergebniskosmetik (90.). Dennoch kann man erhobenen Hauptes am kommenden Mittwoch bei der Saisonabschlussfeier auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Der neue Trainer Helmut Felber formte mit seinem Trainerteam eine stabile und zukünftig auch schlagkräftige Mannschaft, die nun in der anstehenden Sommerpause aber erstmal alle physischen und psychischen Wunden heilen lassen muss. MG