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Heimkämpfe für Teisendorf und Traunreut

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An diesem Freitag empfängt der TuS Traunreut den TuS Prien und ist dabei klar favorisiert. Im Bild ist ein Mattenduell des vergangenen Jahres zwischen dem Priener Wolfgang Graf (weißer Anzug) und dem Traunreuter Tom Geisreiter zu sehen. (Foto: Wittenzellner)

Judofans in der Region können sich freuen, denn die »liga-lose« Zeit ist vorbei: Am morgigen Freitag um 20 Uhr geht's in der Bezirksliga Süd wieder los. Teilnehmen werden wieder die Vereine aus Grafing, Holzkirchen, Prien, Teisendorf, Töging und Traunreut. Große Überraschungen liegen zum Saisonstart nicht vor: Der Kader der sechs teilnehmenden Vereine im Süden ist fast gleich geblieben und auch die Favoriten sind auf dem Papier zumindest schon einmal ausgemacht.


TuS dominierte in der vergangenen Saison die Liga

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Im vergangenen Jahr dominierte der TuS Traunreut die Liga weitgehend. Stark präsentierte sich auch wie schon in den Jahren zuvor die Reserve des letztjährigen Tabellenzweiten TSV Teisendorf, der auch dem einen oder anderen eigenen Kämpfer aus der ersten Mannschaft Wettkampfpraxis verschaffen dürfte, was nicht immer auf Gegenliebe bei den Konkurrenten stößt. Teisendorf zählt also wieder zu den Mitfavoriten. Eine Unbekannte dürfte das Judo-Team Grafing darstellen, das in seinen Reihen einige junge und talentierte Kämpfer hat und bei entsprechender Aufstellung durchaus ein Wörtchen um den Titel mitreden kann. Einige Grafinger Judoka stehen auch im Kader des Bundesligisten Großhadern-München – und könnten für verschobene Kraft- und Machtverhältnisse in der Bezirksliga Süd sorgen.

Einen sehr guten Eindruck hinterließ im vergangenen Jahr auch der TuS Töging, verstärkt wie all die Jahre zuvor durch gute Judoka vom SV Hirten. Der TuS Holzkirchen ist je nach Besetzung auch ein ernstzunehmender Gegner und kann in der Kooperation mit dem neuen Bayernligisten TV Lenggries auf starke und erfahrene Kämpfer zurückgreifen. Der TuS Prien sollte in Bestbesetzung auch in der Lage sein, dem einen oder anderen Kontrahenten Paroli zu bieten.

Sebastian Götzinger steht nicht mehr zur Verfügung

Am Freitag finden in der Region zwei Heimkämpfe statt: Meister TuS Traunreut empfängt in der heimischen Kadlec-Halle den TuS Prien. Mit dem Saisonziel, das Erreichen des Finales, ist für die Traunreuter ein Sieg Pflicht. Der Kader der Traunreuter besteht weitgehend aus den Kämpfern des vergangenen Jahres, auch die Aktiven vom befreundeten Verein Kodokan München sind wieder dabei. Lediglich Sebastian Götzinger vom AC Bad Reichenhall steht nicht mehr auf der Mannschaftsliste. Gespannt sein darf man auf die Traunreuter Neuzugänge Nikos Siminidis (Griechischer Meister 1993 und 1998) und dem jungen Letten Makss Vrublevskis, der die Gewichtsklasse bis 81 kg verstärken soll. Weitere Judoka, besonders aus dem eigenen Nachwuchs, runden den Kader ab.

Der TSV Teisendorf empfängt das Judo-Team Grafing. Der Gastgeber will die überwiegend junge Truppe aus Grafing mit einer Mischung von erfahrenen Kämpfern und jungen Talenten wie Maxi Haueis oder Tobias Grüsser (beide vom ASV Strub) bezwingen. »Wir lassen das in Ruhe auf uns zukommen« ist Teisendorfs Abteilungsleiter Konrad Gasser gelassen – wohl wissend, dass besonders die ersten Kämpfe für Teisendorf zumeist mehr Spielraum bei der Mannschaftsaufstellung geben. awi