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Heimisches Trio vor großen Herausforderungen

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Er ist in Magny-Cours gefordert: Motorradrennfahrer Markus Reiterberger. (Foto: Althea)

Vor großen Herausforderungen stehen an diesem Wochenende die Motorsportler Markus Reiterberger (Obing), Christopher Haase (Kirchanschöring) und Martin Tomczyk (Rosenheim): Während der Motorradrennfahrer in Magny-Cours (Frankreich) um Punkte für die Superbike-Weltmeisterschaft kämpft, sind die Autorennfahrer beim Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim unterwegs.


Reiterberger und das Althea BMW Team hoffen in Frankreich auf mehr Glück als zuletzt am Lausitzring, wo der Obinger im ersten Durchgang nach einem technischen Defekt ausschied und im zweiten Lauf auf regennasser Strecke stürzte, ebenso wie einmal im Training. Nach gerade erst überstandener Verletzung litt der 22-Jährige daher unter Schmerzen, »aber es wird schon viel besser, und ich freue mich richtig auf das Rennen in Magny-Cours«, so Reiterberger.

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»Ich bin dort schön öfter gefahren und mag die Strecke. Jetzt hoffe ich, dass das Wetter besser ist als zuletzt am Lausitzring.« Denn »auch wenn ich noch nicht zu hundert Prozent fit bin, werde ich mein Bestes geben«, verspricht er. Und hofft gleichzeitig darauf, »dass die Mechaniker weniger Arbeit haben als am Lausitzring mit den zwei Unfällen ...«

Christopher Haase wird dagegen beim Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim für Montaplast by Land-Motorsport antreten, während DTM-Pilot Tomczyk für Schubert Motorsport ins Rennen gehen wird.

Wie schon beim Saisonauftakt in Oschersleben bildet der Rosenheimer in Hockenheim mit dem finnischen Stammpiloten Jesse Krohn ein Team im BMW M6 GT3. Tomczyk, DTM-Champion von 2011, vertritt erneut den zweiten Stammfahrer Louis Delétraz.

Im April waren Krohn/Tomczyk mit Rang fünf und Platz acht zweimal in die Punkte gefahren. Und der Rosenheimer erhält schon vorab Lob: »Wir freuen uns sehr, zum Abschluss noch einmal Martin Tomczyk in unseren Reihen zu haben. Er ist sowohl sportlich als auch menschlich eine Bereicherung für unser Team«, so Schuberts Teammanager Timo Frings.

Im Audi R8 LMS von Montaplast will Christopher Haase dem Team zum Titelgewinn in der Mannschaftswertung verhelfen. Der 29-Jährige geht mit Stéphane Ortelli (46) – 1998 Le-Mans-Sieger mit Porsche – für Montaplast by Land-Motorsport an den Start.

Sie sollen vor allem Teampunkte sichern, während im Einzel das Montaplast-Duo Connor de Phillippi (23, USA)/Christopher Mies (27, Heiligenhaus) vor den beiden letzten Rennen des Jahres lediglich zwei Punkte Vorsprung vor dem Corvette-Gespann Jules Gounon (21, Frankreich)/Daniel Keilwitz (27, Villingen/beide Callaway Competition) besitzt. Nun darf man darauf gespannt sein, wer sich die Titel im Einzel und in der Mannschaft holt. who