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Heimisches Trio schafft Sprung in den GP

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Er schaffte mit einer starken Leistung in Finnland die direkte WM-Qualifikation: Max Niedermaier. (Foto: Weitz)

Das war eine erfreuliche Ausbeute: Alle drei beteiligten deutschen Spitzenpiloten sicherten sich bei der WM-Qualifikation im Eisspeedway einen Platz in der Grand-Prix-Serie. Max Niedermaier (Edling) und Hans Weber (Schliersee/MSC Teisendorf) kamen bei ihren Runden ohnehin unter die besten Sechs. Stefan Pletschacher wurde in Kaujahoki (Finnland) erst durch seine Niederlage im Stechen auf Rang 7 verwiesen. Er erhielt jedoch ebenso wie der Siebte von Örnsköldsvik (Schweden), der Saalfeldener Franz Zorn, eine WM-Wildcard vom Weltverband FIM.


Eine sehr starke Vorstellung zeigte Max Niedermaier als Vierter in Finnland: Auf der kleinen Bahn in Kaujahoki erkämpfte der 30-Jährige 11 Punkte und musste sich dann erst im Stechen um Rang 3 dem schwedischen Routinier Stefan Svensson geschlagen geben.

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Punktgleichheit herrschte zudem auf den Plätzen 5 bis 7: Ove Ledström (Schweden), Charly Ebner (Österreich) und Stefan Pletschacher hatten es in ihren fünf Läufen auf je 10 Punkte gebracht. Im Stechen fuhr der Schwede vorneweg und holte sich Gesamtplatz 5. Dahinter duellierte sich der Ruhpoldinger mit Ebner, musste sich aber letztlich geschlagen geben.

»Ich habe schwer ins Rennen gefunden, vor allem im ersten Lauf habe ich unnötig einen Punkt gegen den Finnen verloren. Nach dem mäßigen zweiten Lauf musste ich reagieren«, berichtet der 40-Jährige. Und das tat er, sammelte fleißig weitere Zähler. »Hauptsache ich bin voll im Grand Prix dabei«, freute sich Pletschacher. »Die Leistung auf dieser kleinen Bahn war zwar nicht glänzend, aber im Grand Prix muss man sich ohnehin neu beweisen.«

Ob der Ruhpoldinger noch beim Testrennen in Weißenbach (Österreich) am kommenden Wochenende teilnimmt, weiß er nicht. Klar ist: Wenig später muss er die Anreise zur ersten WM-Station nach Almaty (Kasachstan) antreten – das bedeutete gut 8000 Kilometer Anfahrt.

Diese Reise kann auch der in Schweden qualifizierte Hans Weber auf sich nehmen. Der Pilot des Inn-Isar-Racing-Teams des MSC Teisendorf ließ in Örnsköldsvik unter anderem den ehemaligen Ex-Vizeweltmeister Franz Zorn (Saalfelden) hinter sich und kam als Sechster direkt weiter.

Elfter wurde hier Luca Bauer und war »überhaupt nicht zufrieden. Im Training lief es gut, im Rennen katas-trophal«, zeigte sich der 20-Jährige enttäuscht. »Von der Vorbereitung her war heuer alles in Ordnung, aber es ist schon seit zwei Jahren (damals war er schwer gestürzt, d. Red.) eine Kopfsache, dass ich das gute Training im Rennen nicht umsetzen kann«, gibt er offen zu. Daher ist auch noch unklar, welche Rennen er im weiteren Verlauf dieser Saison noch bestreiten kann.

Sein Vater Günther Bauer (Schleching) war ja – wie berichtet – für die WM-Qualifikation erkrankt ausgefallen. Da jedoch alle drei deutschen Spitzenfahrer ihren WM-Platz schon sicher haben, stehen die Chancen gut, dass er in seinem sportlichen »Wohnzimmer« – der Inzeller Max-Aicher-Arena – bei der vierten GP-Station (15. bis 17. März) per Veranstalter-Wildcard im Grand-Prix-Hauptfeld mitmischen kann. who