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Heimisches Eisspeedway-Trio beim Sanok-Cup

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Sie werden sich auch in dieser Saison wieder in der Weltmeisterschaft begegnen: Der Schwede Stefan Svensson (links) und der Schlechinger Günther Bauer. (Foto: Weitz)

Der zweite Formtest steht für die heimischen Eisspeedway-Piloten auf dem Programm: Nach dem Wettbewerb in Weißenbach (Österreich) am Dreikönigstag geht es diesmal zum Sanok-Cup nach Polen. Dort wollen sich Günther Bauer (Schleching/4. in Weißenbach), Stefan Pletschacher (Ruhpolding/3.) und Max Niedermaier (Edling/12.) ein wenig »Eispraxis« holen, um für die kommenden Aufgaben gerüstet zu sein.


In Sanok müssen bzw. dürfen Niedermaier und Bauer am heutigen Samstag die Qualifikation bestreiten, um in die Finalläufe am Sonntag zu kommen.

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Das freilich könnte ein Vorteil sein: Gelingt es dem Duo, sich einen Platz für Sonntag zu sichern, hätten beide wenigstens zwei Tage Rennpraxis – in diesem Winter, in dem kaum Training möglich war und die WM-Qualifikation wegen Eismangels abgesagt werden musste, wäre dies schon sehr günstig. Pletschacher ist für das Hauptfeld am Sonntag gesetzt und möchte hier gegen international starke Konkurrenz seine Form testen.

Was die kommenden Aufgaben betrifft, steht nun fest, wie es für das heimische Trio zunächst weitergeht.

Da die WM-Qualifikation in St. Johann ja abgesagt worden war, setzte der Weltverband FIM 15 Fahrer für jeden Grand-Prix-Lauf (Einzel-WM) fest.

Die ersten Drei der WM 2013 – Titelverteidiger Daniil Iwanow, WM-Vize Dimitri Koltakow und der WM-Dritte Dimitri Khomisewitsch (alle Russland) – galten bereits zuvor als gesetzt, hinzu kommen nun zwölf weitere Fahrer.

Aus Russland wurden dabei noch Sergej Makarow (Dritter der russischen Meisterschaft hinter Iwanow und Koltakow) sowie Igor Konjonow (4. der nationalen Meisterschaft) benannt.

Bauer und Pletschacher dabei

Als deutsche Fahrer sind Günther Bauer (WM-Zehnter des Vorjahres) und Pletschacher (14.) genannt. Aus Österreich kommen als feste Grand-Prix-Teilnehmer Franz Zorn aus Saalfelden (WM-Sechster hinter fünf Russen) und Harald Simon (8.) dazu.

Weitere Fahrer sind: Stefan Svensson, Per Anders Lindström (beide Schweden), Grzegorz Knapp (Polen), Jan Klatovsky (Tschechien), Rene Stellingwerf (Niederlande) und Antti Aakko (Finnland).

Bei jedem der Grand-Prix-Orte kommt dann noch ein Wildcard-Fahrer hinzu, den der Veranstalter benennt, zudem zwei Reservefahrer, die ebenfalls der Ausrichter auswählt.

Diese Reservefahrer kommen dann zum Einsatz, wenn vor Ort ein Pilot kurfristig ausfällt.

Niedermaier Ersatzmann

Fällt dagegen ein WM-Teilnehmer längerfristig aus, rückt ein Fahrer aus der FIM-Ersatzliste nach. Hier steht Max Niedermaier an erster Stelle vor Tomi Tani (Finnland) und Sven Holstein (Niederlande). Sollte Niedermaier bei den ersten drei GP-Stationen in Krasnogorsk (1./2. Februar), Blagowestschensk (15./16. Februar) und Assen (8./9. März) nicht zum Einsatz kommen, dürfte ihm beim Finale in Inzell (22./23. März) aber wohl per Veranstalter-Wildcard ein Platz im Hauptfeld winken. International gefordert ist der 25-Jährige auf jeden Fall am 8./9. Februar, wo er für den deutschen Verband gemeinsam mit Bauer und Pletschacher die Team-WM bestreitet.

Gemeinsam mit Pletschacher ist der junge Edlinger zudem bei der Europameisterschaft in Kamensk-Uralsky (22./23. Februar) gefordert.

Umso wichtiger ist es für ihn und die anderen deutschen Fahrer, jetzt in Sanok möglichst viele Läufe zu bestreiten und sich mit guten Ergebnissen auch das nötige Selbstvertrauen zu holen. who