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Auch sie hoffen bei der Junioren-WM auf gute Ergebnisse (von links): Elias Seidl, Trainer Florian Graf und Marlene Fichtner. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Heimische Biathleten und Trainer sind bei der Junioren-WM gut vertreten

16 junge Biathleten werden bei den Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften in den USA die deutschen Farben vertreten. Mit dabei in Soldier Hollow sind mit Lisa Spark und Marlene Fichtner vom SC Traunstein sowie Elias Seidl vom SC Ruhpolding und Iva Moric vom WSV Bischofswiesen vier Athleten aus dem Bereich des Skiverbands Chiemgau. Dazu kommt Johanna Puff vom SC Bayrischzell, die seit Jahren am Stützpunkt Ruhpolding trainiert.


Im Trainerteam ist Andi Birnbacher für die vier Juniorinnen und Florian Graf für die vier Teilnehmerinnen der weiblichen Jugend verantwortlich. »Wir fahren da hin, um erfolgreich zu sein«, sagt der ehemalige Weltklassebiathlet Birnbacher zu den Zielen seiner Schützlinge. »Wir haben in den vergangenen Monaten international bewiesen, dass wir im Spitzenfeld mitmischen können«, so der Schlechinger weiter.

Ähnlich sieht es auch der zuständige Jugendtrainer am Stützpunkt Ruhpolding, Florian Graf. »Wenn wir da hinfliegen, dann wollen wir auch was erreichen. Ich sehe Chancen im Einzel und auch in der Staffel«, so Graf.

Eine Sportlerin, die für eine Überraschung sorgen könnte, ist Marlene Fichtner. »Ich möchte gerne an das fehlerfreie Schießen vom Sprint bei der Deutschen Meisterschaft anknüpfen. In der Spur möchte ich meine bestmögliche Leistung abrufen«, so die bald 19-Jährige.

Für Elias Seidl ist es der erste ganz große internationale Auftritt. Dementsprechend zurückhaltend ist die Aussage zu den Zielen des 17-jährigen. »Ich werde versuchen, einfach Spaß zuhaben und das Ganze genießen. Für mich will ich gute Rennen machen, mit denen ich dann selbst zufrieden bin.«

Für Lisa Spark ist es ihre letzte WM im Juniorenbereich. Die 21-Jährige bringt schon einiges an Erfahrung auf internationaler Ebene mit. »Ich habe die Top Sechs angepeilt. Meine Form passt ganz gut, und wenn an einem Tag alles zusammenpasst, ist nach vorne schon was möglich«, hofft die Traunsteinerin. Sorgen bereitet ihr die Höhenlage der Biathlonanlage mit 1700 bis 1800 Metern. »Da tue ich mir immer etwas schwer beim Laufen. Gute Chancen rechne ich mir auch mit der Staffel aus. Wenn wir vier Mädels zusammen eine gute Leistung abliefern, ist schon was möglich.«

Mit sehr guten Ergebnissen hat Iva Moric im Verlauf dieser Saison auf sich aufmerksam gemacht. Die 17-Jährige gilt als großes Talent und begeistert die Trainer immer wieder mit ihrem Ehrgeiz. »An erster Stelle bin ich wahnsinnig froh darüber, dass ich das deutsche Team bei einer Weltmeisterschaft vertreten darf. Ich werde wie immer mein Bestes geben und auf eine gute Platzierung hoffen. Da es meine ersten internationalen Rennen sind, freue ich mich darauf, neue Erfahrungen sammeln zu dürfen.«

Einiges an internationaler Erfahrung hat Johanna Puff bereits gesammelt. »Ich möchte ähnlich stabile Ergebnisse wie beim IBU-Juniorcup erreichen. Mal sehen, was dabei herauskommt«, zeigt sich die 19-Jährige zurückhaltend.

Auch sie hofft wie Spark auf ein gutes Staffelrennen. »Mit meiner Laufleistung war ich bisher noch nicht ganz zufrieden. Die sollte noch etwas besser werden, da mein Trainer Andi Birnbacher das Training auf die Weltmeisterschaft ausgerichtet hat.«

SHu

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