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Heftige Regenfälle kosten Titelchancen

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Er war wieder schnell unterwegs, doch zum Titelgewinn reichte es nicht ganz: Christopher Haase mit seinem Audi R8 LMS. (Foto: Bob Chapman, autosport images)

Pech hatte der Kirchanschöringer Autorennfahrer Christopher Haase beim Saisonabschluss. Die GTD-Kategorie des United Sports Car Championship (USCC) wurde beim traditionsreichen »Petit Le Mans« in Road Atlanta entschieden – und wurde am Ende, entgegen der Erwartungen, doch nicht zur »Beute« von Paul Miller Racing mit den Fahrern Christopher Haase und Dion von Moltke, die als Gesamtzweite angereist waren.


Vielmehr gab es in der Gesamtwertung den dritten Platz. Dass es mit dem Titelgewinn nicht klappte, lag allerdings nicht am Audi R8 LMS, am Team oder an den Piloten: Das Wetter spielte einfach nicht mit.

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Dass es schlechtes Wetter geben würde, war bereits vor dem Start in das erste freie Training klar. Wie schlecht es werden würde, das hatten sich Haase, von Moltke und der für das Zehn-Stunden-Rennen ebenfalls antretende Bryce Miller vorab jedoch nicht einmal annähernd so vorgestellt.

»Mit diesen Wassermassen hatte niemand gerechnet«

»Wir hatten das Auto bereits äußerst konservativ abgestimmt, aber mit diesen Wassermassen hatte niemand gerechnet«, berichtet Haase. »Im leichten Regen war unser Audi R8 LMS auch wirklich gut. Aber im Rennen konnten wir die meiste Zeit nicht einmal Vollgas geben, weil das Auto sogar auf den Geraden permanent ausgebrochen ist. Die Ausläufer eines Hurrikans haben diesen Regen gebracht, der unser Potenzial im Rennen leider sehr beschränkt und uns endgültig aus dem Titelkampf rausgeworfen hat«, bedauert der Kirchanschöringer.

Der Regen ließ das gesamte Rennen über nicht nach und so kam es, dass zu allem Überfluss sogar auch noch früher als geplant abgebrochen werden musste. »Auf der einen Seite war der Abbruch aus Sicherheitsgründen vollkommen richtig. Auf der anderen Seite war unsere Strategie auf die volle Renndistanz ausgelegt – dadurch waren wir im Titelkampf dann endgültig chancenlos«, so Christopher Haase.

»Wir haben wieder um den Sieg gekämpft«

So kam man nicht zum erhofften Spitzenplatz und dem Gesamtsieg, sondern wurde Gesamtdritter in der GTD-Wertung. Nach einer äußerst spannenden Saison zeigte sich Haase dennoch zufrieden: »Alle möchten um die Meisterschaft kämpfen. Nach Platz zwei im Vorjahr waren wir nun wieder eines jener Teams, die um den Sieg gekämpft haben. Paul Miller Racing, Dion und ich sind mit dieser Saison zufrieden. Das gesamte Team hat bei jedem Rennen alles gegeben, darauf können wir stolz sein.«

Der 28-Jährige lobte zum Abschluss der Saison all seine Partner. Er hob besonders Audi Sport customer racing »und Paul Miller und sein fantastisches Team, an Dion als kongenialen Partner, an meine Sponsoren und Gönner« hervor.

Haase lobte aber auch sein Auto. Der Audi R8 LMS sei einfach großartig, zuverlässig und schnell«, freute sich der Kirchanschöringer. Aber auch er war in dieser Rennsaison wieder einmal zuverlässig und schnell ... who