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Harter Kampf in Krasnogorsk

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Wie erwartet erwies sich der Auftakt zur Eisspeedway-Weltmeisterschaft für die heimischen Piloten als schwierig. Beim Gand Prix I und II in Krasnogorsk mussten Günther Bauer (Schleching) und Stefan Pletschacher (Ruhpolding) hart um jeden einzelnen Punkt kämpfen.


Routinier Bauer gelang dies an beiden Tagen gleichmäßig gut. Im Grand Prix I erkämpfte er mit drei Punkten Rang 13, am zweiten Tag mit vier Zählern den 11. Platz. Der für den MSC Ruhpolding fahrende Pletschacher kam im GP I mit einem Punkt auf den 16. Platz, steigerte sich aber im GP II und wurde mit drei Punkten Zwölfter – und damit fünftbester Westeuropäer.

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Erwartungsgemäß bestimmten die sieben russischen Fahrer klar das Geschehen. Doch am ersten Tag konnte sich hinter dem russischen Quintett Daniil Iwanow, Dimitri Koltakow, Dimitri Khomisewitsch, Pawel Tschajka und Witali Khomisewitsch das österreichische Duo Franz Zorn (Saalfelden) und Harald Simon (Pfaffenschlag) etablieren. Die Russen Sergej Makarow und Eduard Krysow folgten dahinter.

Tags darauf gingen aber die ersten sieben Plätze allesamt an die Russen, dahinter folgte Simon als bester Westeuropäer. Zorn hatte mit technischen Problemen zu kämpfen, was ihm zwei Ausfälle eintrug, womit er deutlich zurückfiel.

So kam einmal für ihn Ersatzfahrer Wasili Kosow (Russland) zum Einsatz, einmal durfte für den ebenfalls für einen Lauf ausfallenden Robert Henderson (Schweden) dann Eugene Kosow (Russland) aufs Eis.

Als WM-Spitzenreiter fährt Daniil Iwanow zur nächsten GP-Station nach Togliatti (Russland), wo es am kommenden Wochenende mit dem GP III und IV zur Sache geht. Der WM-Stand:

1. Daniil Iwanow 40 Punkte, 2. Dimitri Koltakow und Dimitri Khomisewitsch je 35, 4. Pawel Tschajka 25, 5. Witali Khomisewitsch 24, 6. Eduard Krysow 20, 7. Sergej Makarow (alle Russland) und Harald Simon (Österreich) je 17, 9. Franz Zorn (Österreich) 14, 10. Stefan Svensson (Schweden) 13, 11. Antti Aakko (Finnland) 10, 12. Günther Bauer (Schleching) 7, 13. Stefan Pletschacher (Ruhpolding), Grzegorz Knapp (Polen) und Robert Henderson (Schweden) je 4, 16. Rene Stellingwerf (Niederlande) 3, 17. Wasili und Eugene Kosow (beide Russland) je 2. who