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Harte Prüfung: Acht Rennen in zehn Tagen

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Jonas Dobler vom SC Traunstein startet zuversichtlich in die Tour de Ski. (Foto: Wukits)

14 deutsche Langläufer starten am Neujahrstag in der Lenzerheide in die 10. Tour de Ski – im Aufgebot der sieben Männer steht dabei auch Jonas Dobler. Der 24-jährige Skilangläufer des SC Traunstein hat sich für den anstrengenden Wettbewerb wieder einiges vorgenommen.


Im Aufgebot der deutschen Herren fehlt der Thüringer Tim Tscharnke, der im vergangenen Winter in Val di Fiemme eine Tour-Etappe gewonnen hatte. Er steht aus Formgründen nicht zur Verfügung. Neben Dobler, der am Stützpunkt in Ruhpolding trainiert, gehören der Mannschaft dafür Sebastian Eisenlauer (Sonthofen), Florian Notz (Dettingen/Erms) und Thomas Bing (Dermbach) sowie Andreas Katz (Baiersbronn), Lucas Bögl (Gaißach) und Andy Kühne (Oberwiesenthal) an. Wie Dobler gehören auch seine Teamkollegen Katz und Bögl dem Stützpunkt Ruhpolding an.

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Die Langläufer haben dabei ein straffes Programm vor sich, denn es stehen in zehn Tagen achten Rennen an. »Für mich gilt es, meinen 17. Platz in der Gesamtwertung vom letzten Jahr zu wiederholen oder zu verbessern«, sagt Dobler.

In allen fünf Distanzrennen in den Punkten

Die bisherige Saison verlief für den Traunsteiner jedenfalls recht gut. Dobler konnte in allen fünf Distanzrennen in die Punkte, also unter die ersten 30 Athleten, laufen. »Ein Kunststück, das nur zehn Läufern im gesamten Weltcup gelang«, freut er sich. »Diese Konstanz ist bei der Tour gefragt, wenn man am Ende vorn dabei sein möchte«, betont er.

Das deutsche Aufgebot der Damen wird von den Olympia-Medaillengewinnerinnen Nicole Fessel (Oberstdorf), Stefanie Böhler (Ibach/Stützpunkt Ruhpolding) und Denise Herrmann (Oberwiesenthal/Stützpunkt Ruhpolding) angeführt. Damen-Trainer Torstein Drivenes benannte zudem Sandra Ringwald (Schonach-Rohrhardsberg), Hanna Kolb (Buchenberg), Lucia Anger (Oberstdorf) und Monique Siegel (Oberwiesenthal).

Der Sportliche Leiter der Langläufer, Andreas Schlütter, teilte mit, dass das Team die ersten fünf Etappen vollzählig bestreiten wird. Danach wird entschieden, wer auch die drei letzten Tagesabschnitte in Toblach und Val di Fiemme angehen darf. SB