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»Harte Probe« für den SV Oberteisendorf

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Markus Rechenauer (links) geht mit dem SV Oberteisendorf in eine Englische Woche, Inzells Torhüter Sebastian Schwabl könnte gegen Leobendorf trotz einer Rippenprellung wieder im Tor stehen. (Foto: Wegscheider)

Der SV Oberteisendorf steht als Tabellenführer der Fußball-Kreisklasse IV (13 Punkte) vor einer schweren Englischen Woche: Am 7. Spieltag muss der SVO am Samstag um 15 Uhr beim TSV Fridolfing (6. Platz/7) antreten, bereits am Montag um 18.30 Uhr empfängt Oberteisendorf den SC Anger zum Nachholspiel und eröffnet am Freitag um 18.30 Uhr den 8. Spieltag als Gastgeber für den ASV Piding.


»Das wird eine harte Probe«, weiß Oberteisendorfs Pressesprecher Raphael Omelanowsky. Die Mannschaft habe zwar »wenig Verletzungssorgen«, trotzdem wird es einige Umstellungen geben – beispielsweise im Tor: Martin Haupt musste am vergangenen Wochenende in Berchtesgaden (Oberteisendorf gewann mit 1:0) verletzt ausgewechselt werden, er hat einen Jochbeinbruch erlitten. Ihn wird Torhüter Daniel Berger ersetzen.

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»Wir müssen uns vor keinem Gegner fürchten«, macht Raphael Omelanows-ky trotzdem klar. »Wir haben unsere Spiele souverän bestritten und müssen Respekt, aber keine Angst haben.« In der vergangenen Saison hatte der SVO zwar beide Spiele gegen Fridolfing gewonnen, gegen Anger holte die Mannschaft aber nur einen Punkt, gegen Piding setzte es sogar zwei Niederlagen.

Zuerst soll es aber am Samstag wieder einen Sieg gegen Fridolfing geben, was die Mannschaft von Trainer Bernhard Zeif auf jeden Fall verhindern will – allerdings muss der TSV schon wieder zahlreiche Ausfälle verkraften. »Dadurch haben wir extrem schwierige Trainingsbedingungen«, sagt Bernhard Zeif. »Wir müssen schon alles auf den Platz bringen, um gegen den Tabellenführer zu bestehen.«

Fridolfinger Fehlerquote »noch unglaublich hoch«

Schließlich sei die Fehlerquote im eigenen Spiel »nach wie vor unglaublich hoch«. Auch deshalb geht Oberteisendorf selbstbewusst in die Englische Woche, wie Raphael Omelanowsky erklärt: »Wir stehen an der Tabellenspitze und da wollen wir auch bleiben.«

Auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters lauern die Verfolger: Der SB Chiemgau Traunstein II (2./11) ist am Samstag um 15 Uhr Gastgeber für Tabellenschlusslicht SC Anger (13./0). Während die Gäste erst drei Spiele absolviert haben, hat Traunstein bereits fünf Partien – drei Siege und zwei Unentschieden – hinter sich.

»Wir haben einen guten Lauf und wollen zu Hause ungeschlagen bleiben«, sagt Traunsteins Trainer Gerry Straßhofer. Die Verletztenliste sei durch einige Krankheitsfälle länger geworden. »Jetzt müssen wir schauen, wie wir das auffangen können. Die jungen Spieler haben gezeigt, dass sie Gas geben können. Sie müssen aber ans Limit gehen, um Erfolg zu haben.«

Zudem weiß der Traunsteiner Trainer, dass sich seine Mannshaft auch in der vergangenen Saison gegen Anger nicht leicht getan hat – zu Hause holte sie ein 1:1, auswärts einen knappen 1:0-Sieg. »Wir sind gewarnt«, betont Gerry Straßhofer. »Auch die Spiele gegen einen vermeintlich schlechteren Gegner müssen wir erst mal gewinnen. Das wird kein Selbstläufer.«

Wie der SC Anger hat auch der ASV Grassau (12./1) erst drei Partien gespielt – und Grassau steckt ebenfalls im Tabellenkeller. Die Grassauer haben am Samstag um 15  Uhr beim TSV Bad Reichenhall aber die Möglichkeit, den ersten Saisonsieg zu holen.

Der drittplatzierte SC Inzell (10) ist am Sonntag beim SV Leobendorf (9./6) zu Gast und Inzells Trainer Seppi Weiß macht klare Vorgaben: »Wir wollen drei Punkte holen.« Dabei muss sich seine Mannschaft auf eine starke Defensive einstellen – Leo-bendorf kassierte in der vergangenen Saison nur 12 Gegentore in der A-Klasse VI.

Inzeller Kader fast komplett

Bei Inzell sind nach dem spielfreien Wochenende – die Partie gegen den ASV Piding fiel aus – fast alle Spieler einsatzbereit. Auch Torwart Sebastian Schwabl, der zuletzt gegen Oberteisendorf ausgewechselt werden musste, könnte trotz einer Rippenprellung wieder im Kader stehen.

Bereits um 14 Uhr empfängt am Samstag der SV Laufen (5./8) den FC Bischofswiesen (7./7). Laufen hat sich personell noch einmal verstärkt: Sebastian Hempfer ist aus Landau an der Isar nach Laufen gezogen. Der 21-jährige Angreifer spielte in der vergangenen Saison beim FC Otterfing. Ebenfalls für den Offensivbereich wechselte der 26-jährige Maximilian Luckner vom ESV Freilassing II nach Laufen. Dort spielte zuletzt auch der 27-jährige Georgi Potzkov, der nun ebenfalls das Trikot des SV Laufen trägt.

Eine Stunde später ist der TSV Berchtesgaden (8./7) beim ASV Piding (4./9) zu Gast. Der SV Kirchanschöring II (11./3) ist am Wochenende spielfrei. Sch/jom