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Valentin Rausch verletzte sich am vergangenen Spieltag beim Sieg gegen den HSB Landsberg am Fuß und fällt in dieser Woche aus. (Foto: Weitz)

Harte Bewährungsprobe für Chiemgau Baskets

Die Chiemgau Baskets verzeichnen 13 Siege in 13 Spielen – eine beeindruckende Serie, die allerdings einen Haken hat. Gegen die beiden anderen führenden Teams der Bayernliga Süd haben die Basketballer des TV Traunstein nämlich noch gar nicht gespielt. Nun kommt mit dem MTV München am heutigen Samstag um 18.30 Uhr der Tabellendritte und damit ein echter Gradmesser in die AKG-Sportarena.


Nach dem Kantersieg gegen die HSB Landsberg (132:54) am vergangenen Spieltag steht den Chiemgau Baskets heute Abend ein weitaus spannenderes Duell bevor. Erst nach diesem Nachholspiel des zwölften Spieltags wird das Team wissen, was die bisherigen Siege wert waren. Schließlich ist die Tabelle grob verzerrt. Aufgrund der coronabedingten Pause im Dezember sind einige Begegnungen der Hinrunde noch gar nicht absolviert.

Daher trafen die Chiemgau Baskets bisher weder auf den in 14 Partien ungeschlagenen Tabellenführer TS Jahn München noch den Drittplatzierten MTV München, der bislang zehn Siege und zwei Niederlagen zu verzeichnen hat.

Diese Misserfolge liegen allerdings schon länger zurück. Anfang November unterlag der MTV dem FC Bayern München IV knapp mit 65:67. Das Rückspiel ging dagegen mit 60:54 an das Team von Trainer Michael Schwarz. Gegen den ESV Staffelsee verlor der MTV im Oktober mit 45:70. Auch hier gewann der MTV allerdings das Rückspiel jüngst mit 83:71. Die stärksten Punktesammler waren dabei Louis Adler und Friedrich Rauer, die 20 beziehungsweise 16 Punkte erzielten und neben Felix Schuck sowie Nicolas Schwartz zu den besten Spielern des MTV gehören.

Bei den Chiemgau Baskets sind außer dem verletzten Valentin Rausch alle Mann an Bord, auch der mit einem Schnitt von 20,5 Punkten momentan beste Werfer der Liga, Kameron Rooks, sowie die anderen beiden »Türme« unter dem Korb, Stefan Gruber und Florian Pavic. »Der MTV München und wir haben ungefähr das gleiche Niveau«, glaubt Baskets-Trainer Zoltán Lippay. »Deswegen erwarte ich eine spannende Partie. Unser Ziel ist es, das Spiel von Anfang zu dominieren, es bis zum Ende zu kontrollieren und den nächsten Sieg einzufahren.«

Nach den aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen sind in der AKG-Sportarena weiterhin nur 50 Prozent Zuschauerauslastung zulässig. Am Einlass gilt für Erwachsene die 2-G-Regelung. Kinder unter sechs Jahren dürfen uneingeschränkt in die Halle. Kinder und Jugendliche über sechs und unter 18 Jahren benötigen ihren Schülerausweis als Testnachweis. Es herrscht FFP2-Maskenpflicht; bei Kindern zwischen dem sechsten und 16. Geburtstag genügt eine medizinische Gesichtsmaske. An den Sitzplätzen muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt werden. Da die Einlasskontrolle einige Zeit in Anspruch nehmen wird, sollte man mindestens eine halbe Stunde vor Spielbeginn an der Halle sein.

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