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Hans-Josef Fettig ist neuer Sportwart

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Gaujugendleiter Max Simbeck, Erste Schützenmeisterin Andrea Huber und Bürgermeister Georg Schützinger (von links) gratulierten Hans-Josef Fettig (Zweiter von links) als Erste zu seiner neuen Funktion als Sportwart der SG Erlstätt. (Foto: Müller)

Wie Sportwart Martin Huber bei der Jahreshauptversammlung der SG Erlstätt mitteilte, werde er aus persönlichen Gründen nicht mehr für die Vorstandschaft zur Verfügung stehen. Auf seinen Vorschlag wählten die Mitglieder den 18-jährigen Hans-Josef Fettig zum neuen Sportwart.


In ihren Ämtern einstimmig bestätigt wurden Vorsitzende Andrea Huber, stellvertretender Vorsitzender Sebastian Bruckner junior, Kassierin Kerstin Lohner und Schriftführerin Hedwig Scholz. Rudi Lohner bleibt Gerätewart. Komplettiert wird die Vorstandschaft von den bisherigen Beisitzern Rolf Mertens und Wolfgang Ohla sowie den neuen Beisitzern Thomas Huber, Regina Haberlander und Karin Rühlemann.

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Zuvor hatte Schützenmeisterin Huber das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Sie erinnerte an das 100. Jubiläum der SG Chieming und das Gauschießen, das eigene Dorfschießen mit über 300 Teilnehmern, die Teilnahme am Gaujugendpokal, die Senioren-Gaumeisterschaft und die Beteiligung von Hansi Fettig an der Gaumeisterschaft und der Oberbayerischen Meisterschaft.

Huber dankte allen Spendern und der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit und verwies auf anstehende Termine, darunter ein geplantes Sonja-Pertl-Gedächtnisschießen, das Trachtenfest des GTEV »Chiemgauer« Grabenstätt im August und einige Arbeiten am Schützenhaus. Da sie sich in Zukunft wieder mehr auf das Schießen konzentrieren wolle, wünschte sich Huber bei der Bewirtung deutlich mehr Unterstützung.

Leider habe man nach wie vor keinen Jugendwart. Dass die Jugend aber so zahlreich bei der Jahreshauptversammlung vertreten sei, zeige aber ihr »Interesse am Verein«, betonte Gaujugendleiter Max Simbeck von der ZSG Grabenstätt/Chiemsee. Der Altersdurchschnitt der Schützengesellschaften werde leider immer höher, deswegen sei eine gute Jugendarbeit ungemein wichtig. »Unterstützt bitte alle die Vorstandschaft«, appellierte Simbeck, denn deren Arbeit werde schnell einmal zu viel.

Kassierin Kerstin Lohner konnte einen erfreulichen Kassenstand vermelden. Nach über 20 Jahren wollte Waltraud Kriegenhofer eigentlich die Führung der Chronik abgeben, ließ sich dann aber von der Versammlung noch einmal zu zwei weiteren Jahren überreden. »Aber dann ist endgültig Schluss«, stellte Kriegenhofer klar.

Zu Königswürden kamen in der Saison 2012/2013 Hans-Josef Fettig (Schützenkönig), Waltraud Kriegenhofer (Wurstkönigin), Stefan Rosenegger (Breznkönig), Melanie Rühlemann (Jugendschützenkönigin), Matthias Haberlander (Jugendwurstkönig) und Lisa Lüdtke (Jugendbrezenkönigin). Vereinsmeister wurden Waltraud Kriegenhofer (Senioren), Thomas Huber (Schützenklasse), Andrea Huber (Altersklasse), Matthias Haberlander (Jugend) und Andreas Rosenegger (Schüler). Sehr gute Ergebnisse erzielt wurden auch beim Anfangsschießen, Sauschießen, Nikolausschießen, Königsschießen (Königsscheibe), Josefischießen, Osterschießen und Endschießen.

Der scheidende Sportwart Huber bedauerte es, dass die Schießbeteiligung bei Preisschießen kontinuierlich zurückgehe. 2006/2007 seien es noch durchschnittlich 40 Schützen gewesen, 2012/2013 nurmehr 24. Die durchschnittliche Beteiligung pro Schießtag habe in dieser Saison bei 15,8 Schützen gelegen. In der Vorsaison seien es durchschnittlich 17,1 Schützen gewesen, betonte Huber. Der Spitzenwert der vergangenen zehn Jahre wurde in der Saison 2008/2009 mit einem Schnitt von 24,5 Schützen erreicht. mmü