Hannes Namberger wird Zweiter

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Hannes Namberger ist beim Großglockner-Trail auf den 2. Platz gelaufen, auch wenn er sich bei dem Rennen schwertat. (Foto: Philipp Reiter)

Hannes Namberger ist beim Großglockner-Trail über 57 Kilometer Zweiter geworden. Er kam nach 5:40:41,1 Stunden ins Ziel in Kaprun und damit fast 18 Minuten nach dem Sieger Andreas Reiterer. »So ganz zufrieden bin ich mit meiner Leistung nicht«, sagt Hannes Namberger. »Ich konnte an diesem Tag nicht meine volle Kraft abrufen.«


Dem Ruhpoldinger fiel es von Anfang an schwer, mit dem späteren Sieger und Jakob Herrmann, der Dritter wurde (5:54:07,0), mitzulaufen. »Es war einfach nicht wie sonst, aber das gehört auch dazu. Mein Körper hatte an diesem Tag keine Power in den Beinen«, erklärt der 32-Jährige. »Später hat es Jakob Herrmann noch den Stecker gezogen und ich konnte ihn überholen.«

Dabei hatte Jakob Herrmann am Glocknerhaus sogar geführt, dort lag er noch rund zwei Minuten vor Hannes Namberger. Auf dem letzten Abschnitt von Fusch nach Kaprun lief der spätere Drittplatzierte aber nur noch die siebtschnellste Zeit und fiel so auf Rang drei zurück.

Für Hannes Namberger hatte der »Tag auch etwas Gutes, denn ich musste mich einfach nochmal härter schinden und pushen, damit ich den 2. Platz verteidigen konnte«, berichtet der Bundespolizist. Deshalb sei er »trotzdem sehr zufrieden über den Verlauf dieses Rennens«.

Für Hannes Namberger geht es in gut drei Wochen zu seinem Saisonhöhepunkt nach Chamonix, wo er beim Ultra-Trail Mont-Blanc antritt – über eine Strecke von 170 Kilometern mit rund 10 000 Höhenmetern. »Bis dahin werde ich noch ein paar wichtige Trainingseinheiten absolvieren und den Fokus zusätzlich auf die Regeneration legen«, sagt der 32-Jährige. »Ich möchte ja dann in einer guten Form am Start stehen.«

jom

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