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Hält die grandiose Serie des TSV Waging?

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Ob die Waginger Spieler auch gegen Bad Aibling jubeln können? Hier freuen sich (von links) Manuel Sternhuber, Stefan Mühlthaler und Michael Fuchs über einen Waginger Treffer. (Foto: Weitz)

Der TSV Waging möchte eine grandiose Vorrunde der Fußball-Bezirksliga Ost mit einem Sieg im Aufsteigerduell gegen den Tabellenvorletzten TuS Bad Aibling krönen. Anstoß im Wilhelm-Scharnow-Stadion ist am morgigen Samstag um 16 Uhr.


Beim jüngsten 3:0-Erfolg der »Seerosen« in Raubling war beileibe nicht alles Gold was glänzte: In den ersten 25 Minuten wurden von der Truppe von Bernhard Zeif zu viele leichte Fehler produziert. »Da konnten wir von Glück sprechen, dass wir nicht in Rückstand geraten sind«, gibt Wagings Defensiv-Routinier Stefan Hinterreiter (zugleich 2. Abteilungsleiter) zu. »Trotzdem war es aufgrund der Vielzahl an guten Chancen ein verdienter Dreier.«

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»Seerosen«-Co-Trainer Patrick Quast, der eine Gala-Vorstellung ablieferte und zudem mit zwei Treffern zum Siegesgaranten avancierte, freute sich vor allem über die »spielerische und körperliche Überlegenheit im Mittelfeld.«

TSV-Chefcoach »Berni« Zeif muss allerdings diesmal die Startformation des Überraschungs-Tabellendritten auf mindestens zwei Positionen umbauen, denn Franz Eder steht wegen Prüfungen, denen er sich am Wochenende unterziehen muss, nicht zur Verfügung. Zudem ist für Maxi Hösle die Vorrunde gelaufen: Am Dienstag wurde sein Fingerbruch aus dem Raubling-Spiel operiert.

Dass Stefan Mühlthaler, Michi Fuchs und Tom Hofmann wegen ihrer Fortbildung auch nicht mit der Mannschaft trainieren können, ist sicherlich nicht optimal, aber von dieser Situation lässt man sich im »Seerosen«-Lager nicht verunsichern.

Das betont auch Hinterreiter: »Wir haben ja trotzdem eine gute Trainingsbeteiligung, Alternativen für dieses Wochenende stehen auf alle Fälle parat.«

Mit dem zuletzt dreimal in Folge aufgestiegenen TuS Bad Aibling kommt der kampfstarke Kreisliga-Meister, der im bisherigen Saisonverlauf nicht unbedingt vom Glück begünstigt war. Allerdings attestieren diverse Experten den »Kleeblättlern« aus der Kurstadt auch Undiszipliniertheiten, die man sich in dieser Spielklasse einfach nicht erlauben kann.

Mit Fabio Hopf hat der TuS auf alle Fälle einen sehr gefährlichen Angreifer in seinen Reihen, der bereits sechs Tore erzielt hat. Allein schon deshalb sollten die Hausherren – nun schon seit sieben Begegnungen unbesiegt – nicht den Fehler machen, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

Natürlich werden die TSV-Kicker mit aller Macht versuchen, zu Hause weiterhin ungeschlagen zu bleiben (bisherige Bilanz: 5-1-0) und »unsere bislang überragende Vorrunde mit einem Sieg abzuschließen«(Zeif). Im Hinblick auf die restlichen Partien im Kalenderjahr 2013 (nach Aibling heißen die Gegner noch SB Rosenheim II, Kolbermoor, Ebersberg und Aschau/Inn) fordert der Cheftrainer, »dass wir uns keinen Schlendrian erlauben dürfen, denn das könnte in dieser sehr ausgeglichenen Liga schnell bestraft werden.« cs