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Haases Pechsträhne hält auch in Spielberg an

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Der Kirchanschöringer Rennfahrer Christopher Haase hatte beim ADAC-GT-Masters-Rennen in Spielberg kein Glück. Er reiste ohne Punkte wieder ab. (Foto: Montaplast by Land-Motorsport)

Pech für Audi-Pilot Christopher Haase und Glück für das Freilassinger Team Schnitzer: Während Haase sich mit seinem Teamkollegen Jeffrey Schmidt mit dem Audi R8 LMS des Teams Montaplast by Land-Motorsport beim ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in Spielberg (Österreich) nicht in den Punkterängen platzieren konnte, holte das Duo Ricky Collard/Philipp Eng für das Freilassinger BMW-Team den 3. und den 5. Platz.


»Wir lassen uns davon aber nicht unterkriegen«

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»Unser Ziel waren Top-Ten-Platzierungen, um wichtige Punkte einzufahren«, sagte Haase, der am Ende aber mit leeren Händen aus Österreich abreisen musste: »Dass es so schwierig sein würde, das hatten wir echt nicht erwartet. Aber so ist es eben manchmal im Motorsport.« Und der Kirchanschöringer Motorsportler zeigte sich auch gleich schon wieder kämpferisch: »Wir lassen uns davon aber nicht unterkriegen und kämpfen weiter, beim nächsten Rennen wollen wir wieder auf das Podium!«

Im ersten Rennen setzten sich Jules Gounon/Daniel Keilwitz mit ihrer Corvette von Callaway Competition vor Sven Barth/Maximilian Hackländer in der Corvette des Teams RWT Racing durch. Dritte wurde Collard/Eng vor Lucas Auer/Sebastian Asch (Team BWT Mücke). Haases Teamkollegen Connor de Philippi/Christopher Mies wurden als bestes Audi-Duo Achte.

Schon im Qualifying hatten Haase/Schmidt Pech. Mit einem Reifenschaden ging es frühzeitig an die Box. »Wir sind wohl über ein Carbon-Teil gefahren, das nach der Startphase auf der Strecke lag«, erzählte Christopher Haase, der sich nach dem Boxenstopp – nicht zuletzt dank einer Safety-Car-Phase – wieder bis auf Platz 14 vorgekämpft hatte. »Leider haben wir dann aber auch noch eine Durchfahrtsstrafe bekommen und somit waren die Punkteränge außer Reichweite«, so Haase.

Im zweiten Durchgang verwiesen Rolf Ineichen/Christian Engelhart in ihrem Lamborghini Huracan des Teams GRT Grasser Racing das Mercedes-Duo Sebastian Asch/Lucas Auer sowie Kelilwitzu/Gounon (Corvette) auf die folgenden Plätze. Hinter Patrick Assenheimer/Maximilian Götz (HTP Motorsport/Mercedes-AMG) folgten Ricky Collard/Philipp Eng im Schnitzer-BMW. Bestes Audi-Team war nach 41 Runden auf Rang 10 das Duo Mike David Ortmann/Frank Stippler im Audi R8 LMS von BWT Mücke Motorsport. Sowohl de Philippi/Mies (13 Runden) als auch Haase/Schmidt (14) mussten das Rennen vorzeitig beenden. »Wir hatten gleich wieder einen Reifenschaden«, erzählte Haase. »Das war’s dann und wir entschieden uns, das Rennen vorzeitig zu beenden.«

Tolle Zweikämpfe: »Alles fair, alles cool«

Beim Freilassinger Team Schnitzer war die Freude hingegen groß. »Ich bin froh, dass wir beim Heimrennen auf das Podium gefahren sind«, sagte Schnitzer-Pilot Philipp Eng und beschrieb den Rennverlauf so: »Ricky ist einen super Startstint gefahren, hat die Position behauptet und ein super Überholmanöver gemacht. Wir haben ihn relativ früh zum Fahrerwechsel reingeholt. Unsere Jungs haben beim Stopp absolut die richtige Entscheidung getroffen. Ich hatte zum Schluss tolle Zweikämpfe mit Luca Ludwig und Sebastian Asch, alles fair, alles cool.«

Sein Teamkollege Ricky Collard ergänzte: »Philipp ist toll gefahren und hat super Überholmanöver gezeigt – einmal sogar mit zwei Reifen auf dem Gras.« Er selber war mit seiner Leistung ebenfalls zufrieden. »Ich lerne weiterhin von Rennen zu Rennen dazu und verbessere mich ständig.« who