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Haase und Sandritter stark

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Flott unterwegs: die beiden Audi-Teams Christopher Jöns/Markus Winkelhock (vorn) sowie Rahel Frey/Christopher Haase.

Starke Leistungen boten zwei heimische Autorennfahrer beim ADAC GT Masters auf dem Sachsenring: Der Kirchanschöringer Christopher Haase – er ersetzte kurzfristig Stammfahrer Christian Mamerow – und Max Sandritter (Raubling).


Sandritter feierte im zweiten Rennen mit dem BMW Z4 GT 3 sogar gemeinsam mit Jens Klingmann den Sieg, tags zuvor hatte das Duo des BMW-Teams »Pixum Team Schubert« Rang 3 erkämpft.

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Ebenfalls einen ersten und einen dritten Platz gab es für das Audi-Team Prosperia-C.-Abt-Racing: Christopher Mies und René Rast holten sich den Sieg im ersten Lauf, tags darauf wurden sie Dritte und führen die Gesamtwertung an.

Erfreuliche Startposition

Doch auch ihre Teamkollegen Christer Jöns/Markus Winkelhock sowie Rahel Frey/Christopher Haase zeigten starke Vorstellungen.

Rahel Frey fuhr im Zeittraining für das erste Rennen auf den sechsten Platz. Das Qualifying für den zweiten Lauf bestritt dann bei allen Mannschaften jeweils der Teamkollege. Christopher Haase sorgte dafür, dass das Duo Frey/Haase im zweiten Lauf sogar von Startposition vier aus losfahren durfte. Der Kirchanschöringer freute sich entsprechend: »Sehr, sehr gut« sei Freys Kampf um die Startposition gelaufen, und sein Zeittraining kommentierte er mit: »Auch sehr gut gelaufen.«

Nicht so gut lief es im ersten Wettbewerb: Erst fiel das Duo in einer turbulenten Startphase deutlich zurück, dann verzeichnete Frey in der neunten Runde auch noch einen Dreher. Es folgte eine große Aufholjagd des Duos, doch mehr als Platz 14 war nicht drin, Jöns/Winkelhock wurden beim Sieg von Mies/Rast Elfte.

Im zweiten Durchgang hatten die Piloten mit einer zunächst noch feuchten Strecke zu kämpfen. Hier holten sich Jens Klingmann/Max Sandritter den Sieg vor ihren Teamkollegen Dominik Baumann/Claudia Hürtgen sowie dem Audi-Duo Mies/Rast. »Unter den Umständen, dass wir viel Platzierungsgewicht an Bord hatten, bin ich sehr zufrieden«, sagte Christopher Mies.

Christopher Haase hatte den zweiten Lauf für sein Duo eröffnet und war im Regen auf Rang 4 geblieben. »Nur die zwei BMWs waren im Regen einfach zu stark für René Rast und mich«, so Haase. »Dafür konnten wir uns vom Rest des Feldes kontinuierlich absetzen.«

Guter Boxenstopp

Und es ging gut weiter: »Beim Boxenstopp hat das Team super Arbeit geleistet und in der vorgegebenen Zeit die Räder auf Slicks für Rahel wechseln können«, freut sich der Kirchanschöringer. Seine Teamkollegin zeigte eine beherzte Fahrt und kam auf dem vierten Platz ins Ziel. Doch die Freude währte nicht lange: Haase/Frey erhielten eine 30-Sekunden-Zeitstrafe aufgebrummt, weil Frey eine Sektorbestzeit unter Gelber Flagge gefahren war. Damit fiel das Duo auf Rang zwölf zurück, Jöns/Winkelhock rückten um eine Position auf Platz 7 nach vorn.

»Dass ich auf diese Art eine so tolle Platzierung verliere, ist schade«, so Frey. »Aber im Allgemeinen war es ein guter Auftakt und ich denke die nächsten Rennen werden sicherlich noch einen Schritt nach vorne gehen«, hofft Haase.

Unverhofft in Führung

Sandritter war nach dem starken Auftritt am Sachsenring begeistert: »Es ist ein unglaubliches Gefühl, zum ersten Mal ein Rennen im ADAC GT Masters zu gewinnen. Jens ist mit den schwierigen Bedingungen nach dem Gewitter sehr gut zurechtgekommen und hat mir das Auto in perfekter Position übergeben. Ich wusste zu Beginn gar nicht, dass ich in Führung lag, und habe ständig den schwarzen BMW Z4 GT 3 vor mir gesucht. Erst in der Safety-Car-Phase hat mir das Team gesagt, dass ich vorne liege. Nach meinem guten Restart konnte ich das Rennen dann kontrolliert nach Hause fahren«, freute sich der Raublinger. In acht Wochen geht es im ADAC GT Masters auf dem Nürburgring weiter. Auch dort wollen die heimischen Piloten dann wieder überzeugen.