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Haase holt ersten Audi-Sieg in der USCC

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Zum Saisonabschluss gab es den ersten Sieg: der Kirchanschöringer Christopher Haase (vorn) und seine Teamkollegen überzeugten in Road Atlanta. (Foto: Audi Motorsport)

Das letzte Rennen der Saison brachte für Audi-Pilot Christopher Haase einen weiteren hervorragenden Erfolg: Mit einer perfekten Fahrt sicherte sich der Kirchanschöringer gemeinsam mit seinen Teamkollegen Bryce Miller und Matt Bell den Sieg beim Sportwagen-Klassiker »Petit Le Mans« in Road Atlanta – der zweite Triumph in diesem Jahr, nachdem er im Juni bereits zum zweiten Mal das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen hatte. Als »Draufgabe« gab’s auch noch den zweiten Rang in der GTD-Gesamtwertung des »United Sports Car Championship«, kurz USCC.


Im Training lag das Hauptaugenmerk des Audi-Trios von Paul-Miller-Racing auf dem passenden Renn-Set-Up. Denn in einem zehn Stunden dauernden Rennen ist das wichtiger als ein guter Startplatz. Mit Startplatz 13 war man bester Audi R8 LMS im USCC-Feld: »Unsere Strategie ist voll aufgegangen. Wir hatten das Auto auf eher kühlere Temperaturen – also für die Schlussphase des Rennens – abgestimmt, dennoch konnten wir von Beginn an eine hohe Geschwindigkeit fahren und uns kontinuierlich verbessern. Doch ohne die perfekte Strategie, die aufgrund der vielen Gelbphasen permanent angepasst werden musste, und ohne die unglaublich schnellen Boxenstopps, wäre der Sieg nicht möglich gewesen«, lobt Haase.

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Christopher Haase steuerte seinen Teil zum Erfolg vor allem im letzten Renndrittel bei, wo er sogar drei Stunden durchgehend im Auto saß: »Es war für mich das erste Mal beim 'Petit Le Mans'. Ein wirklich tolles Rennen, aber sehr speziell. Man braucht Glück, denn der Verkehr ist so dicht, dass kleinere Kollisionen einfach unvermeidlich sind.«

Zudem »hatte ich den zweitplatzierten Porsche im Heck, der mir in der allerletzten Runde auch noch richtig ins Auto gefahren ist. Dass ich trotzdem den GTD-Sieg nach Hause fahren konnte, macht mich sehr, sehr glücklich«, freut sich der Kirchanschöringer, der auch den Autohersteller für »das zuverlässigste und stabilste Rennauto in Form des Audi R8 LMS« lobt.

In der GTD-Gesamtwertung machten Haase und sein Teamkollege Bryce Miller einen Sprung vom vierten auf den zweiten Gesamtrang – bei 295 Punkten fehlten lediglich neun Zähler auf den Sieg in der Fahrerwertung. Dieser ging an Dane Cameron (BMW). Es folgten: 3. Leh Keen/Cooper MacNeil (Porsche 911 GT America) 295, 4. Townsend Bell/ Bill Sweedler (Ferrari 458 Italia) 293, 5. John Potter (Porsche 911 GT America) 289.

»Es war das Premierenjahr für Paul Miller Racing. Daher ist die Vizemeisterschaft ein großartiger Erfolg«, zieht Haase begeistert Bilanz.