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Bei der Ruder-WM in Tschechien belegten Julian Schöberl (links) und Lukas Reim (rechts) im Leichtgewichtsdoppelzweier den 14. Platz. (Foto: Seyb)

Gutes Saisonfinale

Mit einem zweiten Platz im C-Finale des leichten Männerdoppelzweiers kehrte Lukas Reim aus Fridolfing von den Ruderweltmeisterschaften aus dem tschechischen Raice zurück. Gemeinsam mit seinem Partner Julian Schöberl aus Ottensheim startete Lukas Reim erstmals in dieser Saison im Leichtgewichtsbereich.

ÖRV-Trainer Robert Sens zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: »Die beiden sind gut gerudert und haben gut gekämpft. Der 14. Platz in dieser Bootsklasse für die neu aufgebaute Mannschaft ist in Ordnung.« Auch Trainer Mario Reim zeigte sich mit dem Ergebnis nicht unzufrieden, auch wenn man grundsätzlich den Anspruch auf eine Top-Ten-Platzierung in dieser Bootsklasse habe, betonte er.

Die beiden ersten Weltcups in Poznan und Belgrad zu Beginn der Saison verliefen für den neu gebildeten österreichischen Leichtgewichtszweier mit jeweils einem siebten Rang erfreulich. Während Reim aufgrund einer Corona-Infektion auf einen Start bei der EM in München Mitte August verzichtete und sein Partner Julian Schöberl im nicht-olympischen Leichtgewichtseiner mit einem 5. Rang einen Achtungserfolg erzielte, durfte man auf den erneuten Auftritt des Duos gespannt sein. Lukas Reim selbst war sich vor dem Start »nicht ganz sicher«, ob er nach seiner enormen Gewichtsreduktion um fast 10 kg seine Leistung abrufen werde können. Eine Weltmeisterschaft dauert doch eine ganze Woche. »Das zieht sich«, betonte Lukas Reim. Mit 29 Meldungen war der Leichtgewichtszweier, der zu den olympischen Bootsklassen im Rudern zählt, erwartungsgemäß stark besetzt. Reim/Schöberl starteten mit einem dritten Rang in ihrem Vorlauf gut in den Wettbewerb und zogen ins Viertelfinale ein. Dort erwischten die beiden Österreicher einen stark besetzten Lauf mit den späteren Siegern. Die Iren Mc Cary und O’donovan gingen das Rennen schnell an und setzten sich früh mit dem Boot aus Frankreich an die Spitze. Reim/Schöberl mussten sich trotz ihres Kampfgeists mit Rang fünf zufriedengeben. Damit starteten sie im Semifinale C/D.

Dort machten sie ihre Sache gut und holten sich mit einem Sieg das nötige Selbstvertrauen für das anstehende C-Finale zurück. Dort trafen Reim/Schöberl erneut auf die US-Amerikaner, die im Viertelfinale sieben Sekunden vor den Österreichern die Ziellinie überquerten. Es entwickelte sich ein äußerst spannendes Rennen in diesem 2000-m-Rennen. Mit einem fulminanten Endspurt konnten sich Reim/Schöberl und das Boot aus den USA leicht absetzen. Im Ziel hatte das Boot aus den USA einen hauchdünnen Sechs-Zehntel-Sekunden-Vorsprung.

Für Lukas Reim gilt es nun, sich gut zu regenerieren und den wohlverdienten Urlaub anzutreten. Anschließend wird er mit dem Wintertraining beginnen. Dabei will er seine »noch vorhandenen Potenziale ausschöpfen – die Leistung am Ergometer muss einfach noch besser werden!«

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