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Guter Saisonstart für Peter Mayerbüchler

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Gut in Fahrt: Der Inzeller Supermoto-Pilot Peter Mayerbüchler auf dem Asphaltteil der Strecke in Cheb. (Foto: Supermoto Hobbyfotografie)

Erfreulicher Saisonstart für Peter Mayerbüchler: Der Inzeller erkämpfte zum Saisonauftakt in der Internationalen Deutschen Supermoto-Meisterschaft in Cheb (Eger) in der »Königsklasse« S 1 einen sechsten und einen vierten Platz. »Ich habe in beiden Rennen gemerkt, dass das Training und das Material passt«, freut er sich über seine Ergebnisse in Tschechien.


Auch wenn ihm gerade dieses Material im zweiten freien Training einen Streich gespielt hatte: Da ging nämlich die sogenannte Schaltklaue kaputt, und der 24-Jährige konnte bei seiner Yamaha YZF 450 die Gänge nicht mehr einlegen. »Das war schon ein großer Aufwand, ich musste viel am Motor zerlegen.« Sein Glück: Er ist es nicht nur ohnehin gewohnt, sein Motorrad selbst herzurichten, sondern »ich hatte dieses Problem schon einmal und wusste daher schon, was da zu tun ist.«

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So schaffte er es noch rechtzeitig und wurde im ersten Durchgang Sechster. Hier hatte sich Marc-Reiner Schmidt (Meckenbeuren) vom Feld abgesetzt, dahinter ging es relativ eng zu Zweiter wurde Steffen Albrecht (Großröhrsdorf) und heimste damit die vollen 25 IDM-Punkte für einen Sieg ein, weil Schmidt nur als Gaststarter dabei war. Dritter – und damit zweitbester der Piloten für die IDM-Gesamtwertung – wurde Titelverteidiger Jan Dominik Deitenbach (Iserlohn). Es folgten Max und Peter Banholzer (beide Blonhofen/Kaltental) vor Mayerbüchler.

Im zweiten Lauf ließ Gaststarter Schmidt die Konkurrenz wieder deutlich hinter sich, 16,7 Sekunden hinter ihm kam Max Banholzer ins Ziel. Er hatte noch einmal einigen Abstand auf die vier dahinter fahrenden Piloten, von denen sich Simon Vilhelmsen (Middelfahrt) ganz knapp Rang drei vor Mayerbüchler sicherte. »Ich war eigentlich schon Dritter, aber bei einer Kurve kurz vor dem Ziel habe ich eine Attacke von ihm kurz übersehen«, bedauert der 24-Jährige. Er war dennoch mit dem Verlauf der Wettbewerbe sehr zufrieden. In der IDM-Gesamtwertung führt nun Max Banholzer (47 Punkte) vor Steffen Albrecht (43), Vilhelmsen (37) und Mayerbüchler (36).

In der Klasse S 2 war der Oberteisendorfer Thomas Hiebl im ersten Durchgang frühzeitig ausgeschieden. Im zweiten Rennen jedoch nutzte er seine Pole Position und fuhr einen Sieg vor Holger Salmen (Leiberg), Tobias Hiemer (Leutkirch) und Colin Beischroth (Marbach) ein, der den ersten Lauf zu seinen Gunsten entschieden hatte. In der Gesamtwertung führt nun Salmen (44 Punkte) vor Beischroth (43) und Hiemer (40), Hiebl (27) nimmt trotz seines Pechs Rang sieben ein.

Peter Mayerbüchler war – wie seine Konkurrenten auch – froh darüber, dass die Saison nach der Corona-Pause endlich losgehen konnte. Zuschauer waren keine erlaubt, »aber an der Grenze war es bei der Hin- und Rückfahrt völlig problemlos. Natürlich war alles etwas ungewohnt, auch mit den Abstandsregeln, aber wir sind alle froh, dass es endlich losging.«

Da in der IDM derzeit nur zwei Rennen (5./6. September in Schaafheim und 19./20. September in Oschersleben) fix terminiert sind, wird Mayerbüchler entgegen seiner ursprünglichen Planungen nun auch die Österreichische Meisterschaft bestreiten.

Diese wird im Rahmen des Grenzland-Cups ausgetragen, Saisonauftakt ist hier am Wochenende 18./19. Juli in Vysoke Mytho (Tschechien). Weiter geht's in Greinbach (1./2. August), am 8./9.August folgt der 3. Lauf in Cheb.

In der IDM hofft man noch darauf, dass es noch einen zusätzlichen Lauf in Harsewinkel geben wird. Das würde auch dem jungen Inzeller gefallen: Zum einen, weil eine IDM auch »auf möglichst vielen verschiedenen Strecken« stattfinden sollte, zum anderen, »weil ich alle vier Stecken, die dann im Kalender wären, richtig gern fahre.« who

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