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Gute Stimmung und intensive Arbeit

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SV Kirchanschöring mit Trainingslager zufrieden: 2:1-Sieg im Test gegen Kuchl
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Bereitete den Kirchanschöringer 2:1-Siegtreffer vor: Albert Deiter. (Foto: Butzhammer)

In drei Wochen starten die Verbandsligen des Bayerischen Fußballverbands wieder in die Saison. Für den SV Kirchanschöring stehen an den kommenden Wochenenden noch zwei Testspiele vor der Brust, dann geht es wieder um Punkte und den Klassenerhalt.


Von Donnerstag bis Sonntag bereiteten sich die Gelb-Schwarzen im Süden Salzburgs, in Anif, im Trainingslager vor. Auf dem dortigen Kunstrasen gab es einen 2:1-Sieg im Testspiel gegen den SV Kuchl. Zudem standen täglich zwei Einheiten auf dem Programm, neben taktischen Ideen stemmten die Kicker auch 10 Kilogramm Hanteln in den Salzburger Himmel und mussten Intervall-Läufe machen, Aufgaben, die den Kickern am Abend sichtlich in den Knochen steckten.

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Das sei natürlich eine Ausnahmesituation, »aber wir sind das Trainingslager zweimal im Jahr ja gewohnt«, sagt Mittelfeldmann Anton Peter. Das sei »zwar anstrengend«, aber »so wie es läuft, ist es super, die Trainer steuern das gut«, lobt der Routinier. Die Stimmung in der Mannschaft? »Auch super« – was in der Hinrunde nicht immer so gewesen sei. Daher »müssen wir schauen, das in die Saison und die ersten Spiele mitzunehmen.« Das Klima mit dem Trainer-Team bezeichnete Peter als »hervorragend«.

Für einen der jungen Fußballer, die am Trainingslager teilnehmen »werden die Beine schon langsam schwer«, gab Christoph Spitz, nach der vierten, fünften Einheit ehrlich zu, ergänzte aber mit einem Lächeln: »Das passt schon.« Kraft- und Spieltraining seien sehr ausgewogen. Und wie wurden die Jungen von den altgedienten Kickern integriert? »Sehr gut«, so Spitz kurz und knapp.

Der neue SVK-Co-Trainer Markus Huber lobte die Unterkunft und bezeichnete die Umstände als optimal. Von der Verpflegung bis zu den kurzen Anfahrtswegen schwärmte der gesamte SVK-Tross. »Die Jungs ziehen supergut mit, es gab keine Einheit, die nicht funktioniert hätte«, lobte Huber. An den letzten beiden Trainingstagen ging das Trainerteam dann ins Detail »mit Technik und Spielzügen.«

Zudem fand anstatt der zweiten Einheit am Freitag ein Testspiel gegen den SV Kuchl statt, der in der Regionalliga Salzburg kickt, die durchaus mit dem Bayernliga-Niveau vergleichbar ist. Trainer Seppi Weiß und Co-Trainer Huber wechselten zur Pause fleißig durch, bis dahin durften sich die besagten Nachwuchskräfte wie Christoph Spitz, Horst Hummelberger und Lukas Birner beweisen. Andreas Mitter, der bis zum Seitenwechsel den Kasten des SV Kirchanschöring hütete, musste einmal hinter sich greifen (24. Minute), konnte aber in der ein oder anderen Situation einen höheren Rückstand verhindern.

Nach der Pause gelang dem SVK der Ausgleich, Tobias Schild schickte Luca Schmitzberger in die Gasse, der zum 1:1 einschob (60.). Den 2:1-Siegtreffer erzielte nach einem Hackentrick von Albert Deiter schließlich Anton Peter per Abstauber (72.).

Nach Ansicht von Co-Trainer Markus Huber, der als Neuzugang am Trainertisch im Trainingslager sichtlich gut in die Runde passte, war es ein »typisches Trainingslagerspiel«. Es sei vor allem darum gegangen, »sich zu bewegen«, die vorgegebenen Dinge einfach umzusetzen, »das haben sie bestmöglich gemacht.« Was eben der Körper noch hergegeben habe, »wir sind total zufrieden.«

Am kommenden Samstag gastiert am Fridolfinger Kunstrasen der SV Schalding-Heining. An dessen Mannschaft dürften vor allem die Ex-Regionalliga-Fußballer vom SV Wacker Burghausen, Tobias Janietz, Manuel Omelanowsky und Lukas Pöllner noch Erinnerungen haben. mw

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