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Gute Nachwuchsarbeit beim FSV Haslach

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Der Haslacher Vorstand Klaus Wernberger (links) und Zweiter Vorstand Erich Steininger dankten Stefan Zahnbrecher, Sabine Ackermann und Hans Wuppinger für ihr Engagement.

Bei der Jahreshauptversammlung des Freizeitsportvereins Haslach gab Vorstand Klaus Wernberger die Mitgliederzahl bekannt: Sie ist leicht gestiegen. So hat der Verein derzeit 659 Mitglieder bei einem Durchschnittsalter von 35,5 Jahren. Besonders stolz präsentierte der Vorstand das derzeit jüngste Mitglied Alexander Langenwalter, der erst wenige Wochen alt ist.


Mit vielen Bildern ließ der Vorstand das abgelaufene Vereinsjahr noch einmal Revue passieren. Im abgelaufenen Jahr wurde einiges an Investitionen für Sportgeräte vorgenommen. So haben alle Vereinsmitglieder die Möglichkeit, neue Bälle, Seile und Matten in der Halle zu nutzen. Das Hallentraining für die diversen Abteilungen ist ein wichtiger Bestandteil des Vereins. Denn manche Freiluftveranstaltung fiel 2014 buchstäblich ins Wasser. So etwa das Sportfest.

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Herrenturnen kommt gut an

Beim Haslacher Dorffest war der FSV Haslach unter anderem wieder für das Kinderprogramm zuständig. Für die Kleineren gab es die beliebten Holzklötze zum Bauen. Es gab auch ein Torwandschießen und verschiedene Straßenspiele. Für 2015 kündigte der Vorstand keine größeren Veränderungen der geplanten Veranstaltungen an. Er wünschte sich für dieses Jahr beständiges Wetter, damit alle Feste stattfinden können. Das Jahresprogramm wurde dann aufgelegt.

Danach hatten die verschiedenen Abteilungen das Wort. Es gibt eine Nordic-Walkinggruppe, die von Renate Wuppinger geleitet wird. Eine zweite Gruppe steht unter der Leitung von Brigitte Piller-Barth. Das Kinderturnen wird von Barbara Mayerhofer organisiert. Beim Herrenturnen nehmen laut Stefan Zahnbrecher und seinem Stellvertreter Erich Steininger momentan regelmäßig zehn bis zwölf Männer teil. Ab April bis Ende Oktober gibt es am Dienstagabend wieder Berg- und Radtouren für die Männer. Die Damen I sind am Mittwoch mit dem Turnen unter der Leitung von Maria Baptistella dran. Sabine Ackermann-Gulden und Claudia Hennen-Blain nehmen ebenfalls am Mittwoch die Damen II unter ihre Fittiche. Auf der Anlage am Röthelbachweiher treffen sich am Mittwoch auch regelmäßig rund zehn bis 15 Herren zum Stockschießen, berichtete Hans Wuppinger.

Carla Goller leitet am Donnerstag das Mutter-Vater-Kind-Turnen. Es hat sich zu einer festen Einrichtung im Verein etabliert. Die Kinderleichtathletik wurde an den Nachwuchs aus dem Verein übergeben. Josefine Wernberger und Xaver Steininger betreuen am Mittwoch die Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren.

Veränderungen gibt es auch im Fußball. Jung und Alt spielen nun wieder gemeinsam. Unter der Leitung von Stefan Kaiser treffen sich die Spieler im Winter in der Halle und im Sommer auf dem Fußballplatz.

Auch beim Tischtennis gibt es einen Aufwärtstrend. So treffen sich zehn Kinder regelmäßig. Die Leitung hat Maxi Kaiser inne, der ebenfalls als Kind in dieser Gruppe an den Sport herangeführt wurde.

Als jüngste Abteilung stellte sich Volleyball vor. Aus Eigeninitiative von vielen Jugendlichen entstand diese Gruppe, die auch im Sommer Beachvolleyball spielen will. Felix Eichhorn hat dafür die Verantwortung übernommen. Mit Eifer sind die Beteiligten dabei. Auch an Freizeitturnieren möchte die Truppe sich beteiligen.

Leichtes Plus in der Kasse

Den Kassenbericht trug Kassier Hans Wuppinger vor. Trotz hoher Ausgaben für verschiedene Geräte und für den laufenden Betrieb weist die Kasse einen leichten Gewinn auf. Von den Kassenprüfern Klaus Kropp und Stefan Hohenschütz wurde die vorbildlich geführte Kasse bestätigt.

Vorstand Klaus Wernberger bedankte sich noch bei einigen Übungsleitern, die seit zehn Jahren im Amt sind. Hans Wuppinger (Stockschützen), Stefan Zahnbrecher (Herrenturnen) sowie Claudia Hennen-Blain und Sabine Ackermann (Damenturnen) bekamen Geschenkkörbe überreicht.

Im Grußwort der Stadt Traunstein brachte es auch Uwe Steinmetz als Sportreferent auf den Punkt. Der Verein stehe auf gesunden Füßen, betonte er. Am Mut zum Ehrenamt fehle es auch nicht, denn das zeige das Heranreifen von einigen Jugendlichen, die bereit seien, in der Zukunft Verantwortung zu übernehmen. Dann bleibe auch der sportliche Erfolg nicht aus, fügte Steinmetz hinzu. Der FSV könne stolz sein auf die vielen Aktivitäten, die den Mitgliedern angeboten werden. fb